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Ein Flächen- oder Waldbrand kommt gerade in den Sommermonaten öfter vor. Daher übte der Löschzug Mitte der Feuerwehr Menden am Samstag hinter dem Forsthaus Lahr den Ernstfall.
Das richtige Vorgehen bei Wald- und Flächenbränden sowie eine ausreichende Wasserversorgung im Ernstfall sind entscheidend für einen Löscherfolg und für eine Ausbreitungsverhinderung.
Am Samstag konnte sich der Löschzug Mitte auf diesen Ernstfall optimal vorbereiten. Am Forsthaus Lahr wurden die Reste der letztjährigen Weihnachtsbaumproduktion angezündet.
Da eine große Wassermenge benötigt wurde, wurde zeitgleich mit dem ersten Löschangriff eine so genannte „offene Wasserentnahmestelle“ eingerichtet. Dafür wurde der Lahrbach angestaut und eine tragbare Pumpe in Stellung gebracht. Weiterhin wurden zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt, um Wasser zur Einsatzstelle zu bringen. Da insgesamt zwei Hydranten durch extreme Verschmutzung nicht zu öffnen waren und der dritte Hydrant zugeparkt war, musste ein Hydrant an der Straße „Ob dem Lahrtal“ genutzt werden.
Der Löschangriff wurde schließlich von zwei Seiten vorgenommen, um die angenommene Ausbreitung einzudämmen. Ausserdem wurde eine so genannte Riegelstellung vorgenommen, um das Wohnhaus zu schützen.
Das Feuer wurde dann mithilfe von vier Strahlrohren abgelöscht. Die Übung hat gezeigt, dass die Feuerwehr auf derartige Einsatzszenarien gut vorbereitet ist.