Seite auswählen

Datum: 15. Februar 2017 
Alarmzeit: 16:56 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe 0 (TH0) 
Einsatzort: Fröndenberger Str., Menden-Mitte 
Fahrzeuge: HLF20-01, GW-ÖL-01, RTW-01, RTW-03 
Weitere Kräfte: Christoph Dortmund , HLF Wache , Polizei , Polizeihubschrauber , Pressestelle FW Menden , Rettungsdienst Menden , Sonderfahrzeuge Wache  


Einsatzbericht:

Gegen 17 Uhr erreichte die Kreisleitstelle ein Notruf, dass im Bereich zwischen der Fröndenberger Str. und der Landwehr ein Motorschirmflieger abgestürzt sei. Umgehend eilten Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zum vermuteten Einsatzort.Vorbildlich wartete hier die Anruferin und schilderte detailliert ihre Beobachtungen. Demnach solle das Flugobjekt sehr niedrig geflogen, schließlich ins Taumeln gekommen und hinter Bäumen verschwunden sein.

Mit den Einsatzfahrzeugen und zu Fuß wurde der betroffene Bereich abgesucht. Parallel forderte die Polizei Luftunterstützung an, kurze Zeit später kreiste der Rettungshubschrauber Christoph Dortmund über der Einsatzstelle. Da die Suche bis zu diesem Zeitpunkt ergebnislos verlief, wurde der Suchbereich entlang der Hönne erweitert. Die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr versuchtes indes Kontakt mit den umliegend Flugplätzen aufzunehmen, ob hier Kenntnisse über ein entsprechendes Flugobjekt vorliegen.

Als Christoph Dortmund wegen der eintretenden Dunkelheit die Suche abbrechen musste, unterstützte ein Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera. Auch dieser konnte keine Feststellung machen, sodass man sich nach fast zwei Stunden dazu entschloss die Suche abzubrechen.

Die Feuerwehr weist ausdrücklich auf das vorbildliche Verhalten der Anruferin hin. Bei den Beobachtungen musste man von einem Absturz ausgehen. In Feuerwehrsprache heißt dies: „Alarm in guter Absicht. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig“.