Die Feuerwehr Menden ist am gestrigen Abend gegen 20 Uhr mit den Löschzügen Wache und Mitte zur Wilhelmstraße ausgerückt. Ein aufmerksamer Nachbar hatte zuvor eine deutliche Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Gebäude umgehend geräumt, während ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vorging.
Im Keller stießen die Einsatzkräfte auf einen Holzkohlegrill, der als Ursache für die Verrauchung identifiziert werden konnte. Der Grill wurde ins Freie gebracht und das Gebäude anschließend intensiv gelüftet. Nachdem alle Bereiche kontrolliert und rauchfrei waren, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehr Menden war mit rund 25 Einsatzkräften etwa 30 Minuten im Einsatz.
Hinweis der Feuerwehr
Das Betreiben von Holzkohlegrills, Feuerschalen oder ähnlichen Geräten in geschlossenen Räumen stellt eine erhebliche Gefahr dar. Neben starker Rauchentwicklung kann insbesondere das entstehende Kohlenmonoxid lebensbedrohlich wirken – es ist farb- und geruchlos und wird oft zu spät bemerkt. Die Feuerwehr weist daher eindringlich darauf hin, Grills ausschließlich im Freien und mit ausreichender Belüftung zu verwenden.



