Verkehrsunfall im Berufsverkehr – zwei Verletzte

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Menden am 20.05.22 gegen halb Sieben.
Zwei Fahrzeuge stießen frontal zusammen, dabei entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden.

Beide Fahrzeugführer wurden im RTW behandelt und dann ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht.
Der Schwitterknapp war für ca. eine Stunde zur Reinigung und Unfallaufnahme voll gesperrt.

Starkregen über Menden – 140 Einsätze für die Feuerwehr

16:35 Uhr – Über Menden zieht ein Gewitter auf

16:40 Uhr – Vor allem über der Stadtmitte und dem südlichen Stadtgebiet setzt heftiger Regen ein

16:49 Uhr – Erster Einsatz für die Feuerwehr, die hauptamtliche Wache wird zu einem Wohnhaus alarmiert, im Keller sollen sich ca. 20 cm Wasser befinden.

16:50 Uhr – Nr. 2 die Westtangente soll unter Wasser stehen, Einsatz für den Löschzug Mitte.

16:51 Uhr – Anruf der Kreisleitstelle beim hauptamtlichen Einsatzführungsdienst: „Hier stehen die Telefone nicht mehr still, wir haben schon zahlreiche unwetterbedingte Einsätze in Menden.“

16:52 Uhr – Der Einsatzführungsdienst gibt Stadtalarm und lässt alle Gerätehäuser besetzen, an der Feuerwache wird die örtliche Einsatzleitung eingerichtet.

Die aufgeführte Chronologie zeigt deutlich, in welch kurzer Zeit sich die Lage am Montagnachmittag in der Hönnestadt zuspitzte. Im Laufe des Abends sollte sich die Einsatzzahl noch vervielfachen, schlussendlich arbeiteten die 250 Einsatzkräfte aus mehreren Städten über 140 Einsätze ab. Größtenteils handelte es sich um vollgelaufene Keller oder überflutete Straßen. Zu einem Personenschaden kam es nach Kenntnis der Feuerwehr nicht. Nur in wenigen Fällen klangen die Einsatzmeldungen dramatischer: So wurde in der Hauptstraße der Teileinsturz eines Gebäudes gemeldet, glücklicherweise konnte die herbeigeeilte Feuerwehr diese Meldung nicht bestätigten.
Gegen 23 Uhr wurde die örtliche Einsatzleitung aufgelöst, der letzte Einsatz war gegen 01:30 Uhr beendet.

Zur Koordinierung der zahlreichen Einsätze wechselten die Kreisleitstelle und die Einsatzleitung Menden in den „Unwetter-Modus“. Dies bedeutet, dass die Einsätze an der Kreisleitstelle nur noch angenommen und in die Einsatzzentrale der Feuerwehr Menden übermittelt werden, hier erfolgte dann die Priorisierung, Disposition und Weitergabe an die Einheiten. Im Verlauf des Abends wurde die Einsatzleitung hierbei durch den Einsatzleitwagen 2 des Märkischen Kreises, stationiert in Plettenberg, und den stellvertretenden Kreisbrandmeister verstärkt.
Da schon früh klar war, dass die Mendener Einsatzkräfte diese Lage nicht selbstständig bewältigen können und die Nachbarstädte nicht vom Starkregen betroffen waren, konnte auf überörtliche Unterstützung aus den benachbarten Gemeinden gesetzt werden. Die Feuerwehren Hemer, Iserlohn, Plettenberg und Lüdenscheid unterstützten mit jeweils einem Löschzug. Das Deutsche Rote Kreuz aus Iserlohn bereitete eine Verpflegung für die rund 250 Einsatzkräfte vor.
„Mein Dank gilt den eigenen Kräften, den überörtlichen Einheiten unserer Feuerwehren und Hilfsorganisationen des Märkischen Kreises, der Kreisleitstelle sowie den beteiligten Behörden“, sagt Einsatzleiter Christian Boike am Abend, als er eine kurze Ansprache vor den Einheiten hält. „Ohne diese Teamleistung hätten wir den Mendener Bürgern nicht in der kurzen Zeit helfen können“, so Boike weiter.

Wassereinbruch in der Feuerwache

Noch vor der ersten Alarmierung stellen die Kollegen der Feuerwache fest, dass es im eigenen Keller zu einem Wassereinbruch gekommen war. Da kurze Zeit später die Feuerwehrleute zum Einsatz gerufen wurden, packten kurzerhand die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit an. Mit Sandsäcken und Pumpen versuchten sie, die Wassermassen in den Griff zu bekommen, denn der Serverraum und damit die eigene Infrastruktur drohte überschwemmt zu werden. Über Whatsapp informiert, stellten sich zudem dienstfreie Kräfte zur Verfügung, um die durchnässten Einsatzkräfte auf den Rettungswagen abzulösen.
In dieser Folge kam es immer wieder zu leichten Problemen in der Feuer- und Rettungswache am Ziegelbrand. „Wir hatten die Befürchtung, dass die IT-Infrastruktur zusammenbricht“, erklärt Einsatzleiter Boike. „Als Redundanz ließen wir daher den Einsatzleitwagen des Märkischen Kreises kommen.“

 

Erneuter Brand in der Innenstadt

Zu einem Einsatz mit dem Alarmstichwort “Brand im Gebäude” wurden am Freitagabend die Löschzüge Wache und Mitte sowie die Löschgruppen Lendringsen in die Zeppelinstraße gerufen.

Zum Zeitpunkt der Alarmierung war zunächst unklar, ob sich noch Personen im Gebäude aufhalten. Daher wurden vor Ort sofort die betroffenen Wohnungen durchsucht – glücklicherweise hatten alle Bewohner das Gebäude aber bereits verlassen. Der Brand im Bereich einer Gastherme konnte schnell gelöscht werden, anschließend wurde das Gebäude durch die Einsatzkräfte gelüftet. Zwei Bewohner wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch Rettungswagen aus Hemer und Menden versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Schon innerhalb einer Stunde waren alle Einheiten wieder an ihren Standorten, insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort.

ABC-Einsatz mit unerwarteter Ursache

Als am Mittwochabend die Alarmmelder der Feuerwehr Menden ertönten und das Einsatzstichwort „ABC1-Betriebsunfall“ anzeigten, war zunächst mit einer brenzligen Lage zu rechnen. Die Einsatzstelle befand sich in einem Kiosk im Lahrfeld. Hier wurde kurz zuvor ein Paket aufgegeben, beim weiteren Handling des Kartons trat dann plötzlich und explosionsartig ein feines, bläuliches Pulver aus. Die Mitarbeiter verständigten die Feuerwehr und verließen das Gebäude.

Die Feuerwehr sperrte den Bereich zunächst großzügig ab und befragte die Mitarbeiter, welche augenscheinlich unverletzt waren. Das betroffene Packstück befand sich demnach noch im Gebäude.

Durch ein Foto des Versandetiketts kannten Feuerwehr und Polizei den Absender bzw. den Empfänger, doch trotz mehrmaliger Versuche war keiner der beiden telefonisch zu erreichen. Da es sich bei dem Empfänger allerdings um eine Brandschutzfirma handelte und auch die Beschreibung des Pulvers eine konkrete Vermutung entstehen ließ, gingen zwei Feuerwehrleute unter Schutzanzügen in das Gebäude vor. Sie öffneten das Paket und konnten die Vermutung bestätigen: Es handelte sich um einen verpackten ABC-Pulverlöscher, aus dem eine Restmenge an Löschpulver ausgetreten war. Es bestand keine Gefahr.

Im Einsatz befanden sich die Löschzüge Wache und Mitte sowie die Polizei, der Einsatz konnte nach rund einer Stunden beendet werden.

 

Zahlreiche Einsätze am Montag – Rauchwolke über der Innenstadt

Am Montagmorgen kam es im Hönnetal, kurz hinter dem Abzweig zur Asbeck, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Transporter und einem LKW. Eine Person war beim Eintreffen in dem Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Während der Rettungsdienst den Patienten versorgte, sicherte die Feuerwehr zudem die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr und stellte den Brandschutz sicher.
Im Einsatz befanden sich die hauptamtliche Wache, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Um 17:39 Uhr alarmierte die Leitstelle das Löschfahrzeug der hauptamtlichen Wache zur Dechant-Röper-Straße. Der Rettungsdienst brauchte Tragehilfe für einen Patienten, der mit einem Rettungshubschrauber transportiert werden musste. Der Hubschrauber „Christoph 8“ landete im Bereich Auf der Haar / B7 und übernahm den Patienten.

Eine schwarze Rauchwolke stand am Montagabend über der Mendener Innenstadt und wies der um 18 Uhr alarmierten Feuerwehr den Weg zum Einsatzort. In dem Hinterhof eines Gebäudes an der Unnaer Straße waren zwei PKW und eine Garage in Brand geraten. Der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung mit zwei Trupps unter Atemschutz ein. Während der Löschmaßnahmen, unter anderem wurde hierzu Schaum eingesetzt, bargen die Einsatzkräfte zudem zwei Gasflaschen aus der Garage. Um eine Gefährdung auszuschließen, kühlten Feuerwehrleute diese im Freien mit Wasser. Die Nachlöscharbeiten nahmen noch einige Zeit in Anspruch, gegen 19:30 Uhr meldete der Einsatzleitwagen „Einsatzende!“ an die Leitstelle.
Im Einsatz befanden sich der Einsatzführungsdienst, die Löschzüge Mitte und Wache, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Noch während des laufenden Einsatzes rückte das Löschfahrzeug der Wache um 19:25 Uhr erneut zu einem Einsatz aus. In einer Wohnung am Fuchshöhlenweg wurde ein „Gelöschter Brand“ gemeldet. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle ohne Auffälligkeiten.

 

Fahrzeug gerät nach Verkehrsunfall in Brand

In der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete sich auf der Unnaer Landstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug war in einer Kurve von der Straße abgekommen und mit dem Vordach eines Restaurants kollidiert, in der Folge überschlug sich der PKW mehrfach und blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden nicht eingeklemmt, erlitten aber Verletzungen, welche durch den Rettungsdienst und den Noarzt versorgt wurden. Zur weiteren Behandlung transportieren zwei Rettungswagen die Patienten in Krankenhäuser nach Menden und Iserlohn.
Einen Entstehungsbrand im Motorraum des Unfallwagens löschte die Feuerwehr mit Schaum ab.
In Amtshilfe für die Polizei sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab und leuchteten diese mit dem Rüstwagen aus, bis die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen hatte.
Die Feuer- und Rettungswache war mit dem Einsatzführungsdienst, dem Rüstzug, zwei Rettungswagen sowie dem Notarzt im Einsatz.

Parallel zu dem Einsatz an der Unnaer Landstraße kam es zu einer weiteren Alarmierung: An der Stiftstraße geriet ein Altpapiercontainer in Brand. Die Löschgruppe Schwitten setzte zur Brandbekämpfung Löschschaum ein und hatte den Brand schnell unter Kontrolle.