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Datum: 18. Januar 2018 
Alarmzeit: 10:30 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Technische Hilfe 0 (TH0) 
Einsatzort: Menden Stadtgebiet 
Fahrzeuge: B-Dienst, HLF20-01, DLK23-01, RW-01, 01-ELW1-01, 01-HLF10-01, 01-LF20-01, 01-MZF-01, 01-TLF4000-01, 02-ELW1-01, 02-LF10-01, 02-LF20-01, 02-LF20-01 a.D., 02-MLF-01, 02-MTF-01, 02-MTF-02, 03-ELW1-01, 03-HLF20-01, 03-LF10-01 a.D., 03-LF20-01, 03-MLF-01, 03-MTF-01, 03-MTF-02, PKW-02 
Weitere Kräfte: HLF Wache , LG Bösperde , LG Halingen , LG Lendringsen , LG Oesbern , LG Schwitten , LZ Mitte , Sonderfahrzeuge Wache  


Einsatzbericht:

Sturmtief Friederike ist über Menden hinweggefegt und hat teils schwere Schäden angerichtet. Glücklicherweise wurde aber „nur“ eine Person leicht verletzt, ein umherfliegender Gegenstand hatte sie am Kopf getroffen.

Bereits am Vormittag, um 10:30 Uhr, wurden alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Menden informiert, um die Gerätehäuser zu besetzen. Etwa 125 Feuerwehrleute befanden sich seitdem im Einsatz. Dazu kamen die Mitarbeiter des Mendener Baubetriebshofes, des Ordnungsamtes, von Stadtforst, den Stadtwerken und der Polizei.

In Summe gab es in Menden rund 140 Sturmeinsätze. Die meisten Einsätze der Feuerwehr hatten mit umgestürzten Bäumen zu tun oder mit Bäumen, die drohten umzufallen. Zahlreiche Straßen mussten gesperrt werden, bis die umgestürzten Bäume gefahrlos beseitigt werden konnten. Dazu kamen zahlreiche beschädigte Dächer: In Lendringsen deckte eine Böe das Dach eines Supermarktes ab, genauso wie am Walburgisgymnasium. Die umherfliegenden Dachteile beschädigten Häuser und abgestellte Fahrzeuge. Im Ortsteil Oesbern stürzte ein mehrere Tonnen schwerer Baum auf die dortige Mehrzweckhalle.

Erst gegen 20 Uhr waren die letzten Einsatzstellen abgearbeitet.

Den gesamten Tag über war in der alten Einsatzzentrale der Feuer- und Rettungswache am Ziegelbrand ein sogenannter Meldekopf eingerichtet. Dieser dient der Entlastung der Kreisleitstelle in Lüdenscheid, welche am Donnerstag zahllose Notrufe im Zusammenhang mit Friederike entgegennehmen musste. Die sich hieraus ergebenden Einsätze wurden durch die Kreisleitstelle nur aufgenommen und an den Mendener Meldekopf weitergeleitet. Dieser priorisierte die Einsatzstellen und teilte freie Einsatzfahrzeuge zu. Erst am Abend, als die Notrufe langsam weniger wurden, übernahm die Kreisleitstelle wieder die vollständige Einsatzabwicklung.

Auch am Folgetag (19.01.2018) musste die Feuerwehr Menden noch einzelne Sturmschäden beseitigen.