Datum: 12. Februar 2020 
Alarmzeit: 22:39 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger und Sirene 
Art: Feuer 2 (F2)  
Einsatzort: Max-Eyth-Straße, Mitte 
Fahrzeuge: B-Dienst , HLF20-01 , DLK23-01 , GW-G-01 , RTW-01 , 01-ELW1-01 , 01-HLF10-01 , 01-LF20-01 , 01-MZF-01 , 01-TLF4000-01 , 03-ELW1-01 , 03-HLF20-01 , 03-LF20-01 , 03-MLF-01 , 03-MTF-01 , 03-MTF-03 , LF10-01  
Einheiten: Einsatzführungsdienst, Hauptamtliche Wache, LG Bösperde, LG Schwitten, LZ Mitte, Pressestelle FW Menden, Rettungsdienst Menden 
Weitere Kräfte: Kreisbrandmeister , Polizei  


Einsatzbericht:

Am späten Donnerstagabend wurde der Leitstelle eine brennende Galvanik an der Max-Eyth-Straße gemeldet, auf Grund des Gefahrenpotenzials eines solchen Betriebes wurden zahlreiche Einsatzkräfte, unter anderem mittels Sirene, alarmiert. Vor Ort konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden: Die eigentlichen Galvanikbecken waren nicht betroffen. Im Bereich einer Produktionslinie brannte eine Abzuganlage. Mit zwei Trupps unter Atemschutz hatte die Feuerwehr die Lage schnell unter Kontrolle.

Ein Mitarbeiter wurde durch den Rettungsdienst versorgt und vorsorglich für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus verbracht. Nach gut einer Stunde konnten die Einheiten wieder einrücken.

Für Betriebe mit einem erhöhten Gefahrenpotenzial, wie es z.B. eine große Galvanik ist, hinterlegt die Feuerwehr im Vorfeld eine Sonder-Alarm- und Ausrückeordnung. In dieser wird festgelegt, dass zusätzliches Material und Personal benötigt wird, sollte es zu einem Störfall kommen. Im gestrigen Fall bedeutete dies: Einsatz für die örtlich zuständigen Löschzüge Wache und Mitte, zusätzlich kamen Einsatzkräfte der Löschgruppen Schwitten und Bösperde hinzu – in Summe etwas mehr als 70 Feuerwehrleute.