Datum: 23. November 2019 
Alarmzeit: 12:03 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger und Sirene 
Art: Feuer 2 (F2)  
Einsatzort: Grüner Weg, Mitte 
Fahrzeuge: B-Dienst , HLF20-01 , DLK23-01 , NEF-01 , RTW-01 , RTW-02 , 01-ELW1-01 , 01-HLF10-01 , 01-LF20-01 , 01-MZF-01 , 01-TLF4000-01 , 03-MTF-03 , KDOW-02 , LF10-01  
Einheiten: Einsatzführungsdienst, Hauptamtliche Wache, LZ Mitte, Pressestelle FW Menden, Rettungsdienst Menden 
Weitere Kräfte: Leitender Notarzt , Ordnungsamt Menden , Organisatorischer Leiter RD , Polizei , Rettungsdienst (überörtlich)  


Einsatzbericht:

Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Menden über Sirene und Meldeempfänger mit dem Stichwort „Brand – mehrfache Menschenrettung“ in die Straße „Grüner Weg“ alarmiert. Beim Eintreffen brannte eine Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung, der Brandrauch hatte sich bereits über das Treppenhaus ausgebreitet und auch höher liegende Wohneinheiten erreicht. An mehreren Fenstern im Obergeschoss standen Personen, welche ihre Wohnungen nicht mehr verlassen konnten. Daher setzte die Feuerwehr, neben Atemschutztrupps im Innenangriff, auch unmittelbar mehrere Trupps mit tragbaren Leitern zur Menschenrettung ein. Über Steck- und Schiebleitern konnten so insgesamt vier Personen gerettet werden, zwei Personen wurden durch Atemschutztrupps über das Treppenhaus ins Freie gebracht. Weitere Bewohner konnten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Der Rettungsdienst sichtete zwölf Bewohner, von denen sechs in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Alle Verletzten wurden durch den leitenden Notarzt als „grün“, also leichtverletzt, kategorisiert.

Das eigentliche Feuer war indes schnell unter Kontrolle, wesentlich aufwendiger stellte sich die Kontrolle der noch verschlossenen Wohnungen dar. Alle Wohnungen sind mit Stahltüren ausgestattet, zum Öffnen mussten die Einsatzkräfte Brechwerkzeug und eine Ramme einsetzen.

Nach dem Abschluss der Brandbekämpfung und Belüftung des Gebäudes übernahm die Polizei die Brandursachenermittlung.

Im Einsatz befanden sich über 50 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache und des Löschzuges Mitte, zudem war der Rettungsdienst mit einem Notarzt, vier Rettungswagen, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem leitenden Notarzt vor Ort.