PKW landet im Graben – eine verletzte Person

Am Donnerstagnachmittag kam ein PKW auf dem Oesberner Weg von der Straße ab und landete in einem Graben. Der Rettungsdienst und ein Fahrzeug der Feuerwache Menden stellten beim Eintreffen fest, dass der Fahrer verletzt aber nicht eingeklemmt war. Auf Grund der Lage des PKW – in einem Bach, mehrere Meter von der Straße entfernt und tieferliegend in einem Graben – wurden zur schonenden Rettung des Patienten weitere Einsatzkräfte benötigt. Durch eine Alarmstufenerhöhung erfolgte somit die Alarmierung der restlichen hauptamtlichen Kräfte sowie des Löschzuges Mitte. Mit vereinten Kräften konnte der verletzte Fahrer sicher zum Rettungswagen transportiert und ins Krankenhaus verbracht werden.

Anschließend sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug mit der Seilwinde des Rüstwagens und zogen es zurück auf die Straße. Nach rund einer Stunde beendete die Feuerwehr Menden den Einsatz und übergab die Einsatzstelle an die Polizei.

Silvesterbilanz 2019/20

Die Feuerwehr Menden verzeichnete in der letzten Nacht einen ruhigen Jahreswechsel. Die beiden Mendener Rettungswagen und der Notarzt rückten, im Vergleich zu einer normalen Nacht, zwar zu mehr Einsätzen aus, für den 24-Stunden-Silvesterdienst waren die etwas mehr als 20 Einsätze aber „normal“.

Die Einsatzkräfte des Brandschutzes hingegen hatten mit keinen großen Einsätzen zu kämpfen: Um 0:33 Uhr und 1:21 Uhr löste jeweils die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes in Hüingsen aus. Vermutlich sorgten Rauchschwaden des Silvesterfeuerwerks für die Auslösung – Kein Einsatz für die Feuerwehr. Ein Containerbrand in der Mörickestraße sorgte im Anschluss für den letzten Einsatz der Nacht. Alle Einsätze konnten durch die hauptamtliche Wache abgearbeitet werden.

 

Uhrzeit Ortsteil Straße Stichwort Einheit(en)
00:33 Hüingsen Hüingser Ring Brandmeldeanlage Löschzug Wache
01:21 Hüingsen Hüingser Ring Brandmeldeanlage Löschzug Wache
01:36 Platte-Heide Mörickestraße F0-Kleinbrand HLF Wache

Verkehrsunfall im Berufsverkehr

Auf der B515 ereignete sich heute Morgen gegen 06:50 Uhr ein Verkehrsunfall. An der Kreuzung Westtangente/Iserlohner Landstraße war ein PKW in den Gegenverkehr geraten und mit zwei weiteren Verkehrsteilnehmern zusammengestoßen.

Bei dem Zusammenstoß wurde eine Person verletzt und musste durch den Rettungsdienst der Feuerwehr Menden versorgt werden. Auf Grund der Schwere der Verletzungen, landete eine Rettungshubschrauber an der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache, um den Patienten in eine Fachklinik zu fliegen.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr, leuchtete aus, nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf und unterstützte bei den rettungsdienstlichen Maßnahmen.

Die teilweise Sperrung der Fahrbahn sorgte für lange Staus im Berufsverkehr.

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten musste die Feuerwehr Menden am Dienstagmorgen nach Barge ausrücken. Hier war es gegen sieben Uhr auf der B7 zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen, von denen eines in die Böschung gerutscht war. Die Feuerwehr, welche zunächst mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Rettungswagen ausgerückt war, sicherte den PKW in der Böschung gegen weiteres Abrutschen, damit der Rettungsdienst den noch im Fahrzeug befindlichen Patienten behandeln konnte. Auf Grund des Verletzungsmusters des Patienten wurde im Laufe des Einsatzes eine schonende Rettung eingeleitet und ein Rettungshubschrauber sowie weitere Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nachalarmiert.

Die Einsatzkräfte sicherten den Landeplatz für den Rettungshubschrauber und leuchteten diesen aus, um eine sichere Landung zu gewährleisten.

Nach dem Abschluss der Rettungsmaßnahmen unterstützte die Feuerwehr noch bei der Unfallaufnahme der Polizei. Für die Dauer des Einsatzes war die Bundesstraße 7 für fast drei Stunden voll gesperrt.

Die Feuerwehr Menden befand sich mit dem Rüstzug der hauptamtlichen Wache, der Löschgruppe Schwitten sowie zwei Rettungswagen und dem Notarzt im Einsatz.

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus – vier Personen über Leitern gerettet

Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Menden über Sirene und Meldeempfänger mit dem Stichwort „Brand – mehrfache Menschenrettung“ in die Straße „Grüner Weg“ alarmiert. Beim Eintreffen brannte eine Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung, der Brandrauch hatte sich bereits über das Treppenhaus ausgebreitet und auch höher liegende Wohneinheiten erreicht. An mehreren Fenstern im Obergeschoss standen Personen, welche ihre Wohnungen nicht mehr verlassen konnten. Daher setzte die Feuerwehr, neben Atemschutztrupps im Innenangriff, auch unmittelbar mehrere Trupps mit tragbaren Leitern zur Menschenrettung ein. Über Steck- und Schiebleitern konnten so insgesamt vier Personen gerettet werden, zwei Personen wurden durch Atemschutztrupps über das Treppenhaus ins Freie gebracht. Weitere Bewohner konnten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Der Rettungsdienst sichtete zwölf Bewohner, von denen sechs in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Alle Verletzten wurden durch den leitenden Notarzt als „grün“, also leichtverletzt, kategorisiert.

Das eigentliche Feuer war indes schnell unter Kontrolle, wesentlich aufwendiger stellte sich die Kontrolle der noch verschlossenen Wohnungen dar. Alle Wohnungen sind mit Stahltüren ausgestattet, zum Öffnen mussten die Einsatzkräfte Brechwerkzeug und eine Ramme einsetzen.

Nach dem Abschluss der Brandbekämpfung und Belüftung des Gebäudes übernahm die Polizei die Brandursachenermittlung.

Im Einsatz befanden sich über 50 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache und des Löschzuges Mitte, zudem war der Rettungsdienst mit einem Notarzt, vier Rettungswagen, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem leitenden Notarzt vor Ort.