Orkantief „Sabine“ beschäftigte die Feuerwehr Menden

Einsatzkarte Sturm „Sabine“

Von Sonntagmorgen bis Montagabend bearbeitete die Feuerwehr Menden insgesamt 43 Einsätze, davon 6 Brand- und 37 Sturmeinsätze. Zum Höhepunkt die Orkantiefs „Sabine“ hatte die Feuerwehr Menden alle Gerätehäuser besetzt, 135 Einsatzkräfte standen für zu erwartende Einsätze bereit. Größere Schäden blieben glücklicherweise aus.

Die Wetterdienste hatten bereits seit einigen Tagen vor einem möglichen Orkantief für Sonntag, den 09.02.2020, gewarnt. Ab dem Nachmittag sollten demnach bis ins Flachland orkanartige Böen möglich sein, das stürmische Wetter sollte auch noch die kommenden Tage anhalten.
Tatsächlich ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten: Bereits um 9:23 Uhr stürzte der erste Baum auf eine Straße und musste durch die Feuerwehr beseitigt werden. Bis zum Nachmittag folgten noch mehrere wetterbedingte Einsätze sowie ein Containerbrand und die Auslösung einer Brandmeldeanlage, welche sich als Fehlalarm entpuppte.

Gegen 17 Uhr veranlasste die Wehrführung Stadtalarm zur Besetzung der ehrenamtlichen Gerätehäuser im Stadtgebiet. Zuvor wurde ein Meldekopf an der zentralen Feuer- und Rettungswache eingerichtet. Die bei der Kreisleitstelle aufgenommenen Einsätze wurden nach Menden übermittelt, dort priorisiert und freien Einheiten zugeordnet. Dieses System hatte sich bereits bei den letzten großen Flächenlagen bewährt und sorgt für eine Entlastung der Leitstelle in Lüdenscheid.
Neben zahlreichen sturmbedingten Einsätzen wurde gegen 20:30 Uhr ein Kaminbrand in Oesbern gemeldet. Dank der Einsatzbereitschaft war die Löschgruppe Oesbern bereits nach wenigen Minuten vor Ort und hatte die Lage zusammen mit dem Löschzug der Wache schnell unter Kontrolle.
Gegen 23 Uhr waren die meisten Einsätze abgearbeitet, sodass die Zahl der Einsatzkräfte heruntergefahren wurde. Um 1 Uhr wurde wieder auf Normalbetrieb umgestellt und die Bereitschaft der ehrenamtlichen Einheiten aufgehoben.

Den gesamten Montag war die Feuerwehr noch mit kleineren Einsatzstellen beschäftigt.

Insgesamt richtete „Sabine“ keine größeren Schäden an, in den meisten Fällen handelte es sich um umgestürzte Bäume oder lose Gegenstände. Das Einsatzaufkommen mit 37 Sturmeinsätzen fiel, im Vergleich zum letzten großen Sturm „Friedericke“ im Januar 2018 mit 140 Einsätzen, eher gering aus.

Die Einsätze zwischen Sonntagmorgen und Montagabend:
37x Sturmeinsatz
3x Brandmeldeanlage (Fehlalarm)
1x Containerbrand
1x Kaminbrand
1x Gelöschter Brand (Essen auf Herd)

 

Aktuelle Meldungen – Sturmtief „Friederike“

Aktuelle Infos der Feuerwehr Menden auf Twitter (18.01.2018):

+++ Sturmtief „Friederike“ (19.01.2018; 19 Uhr) +++ Auch heute waren wir im Einsatz, um Sturmschäden zu beseitigen. Aktuell sind – soweit der FW bekannt – folgende Straßen weiterhin gesperrt: Stiftstraße/Rohaus, Bieberkamp ab Lürbke Richtung Holzen sowie die Verbindung Asbeck Richtung Eisborn.

+++ Abschlussmeldung (21:45 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Alle Einheiten der Feuerwehr Menden konnten ihre Einsätze beenden und wohlbehalten in ihre Standorte zurückkehren. Ganz herzlich danken wir Allen für die engagierte und reibungslose Zusammenarbeit!

+++ Aktuelle Meldung (18:45 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Im Mendener Stadtgebiet bleiben folgende Straßen vorerst gesperrt: Oesberner Weg, Wolfskuhle, Stiftstraße ab Haus Lahr Richtung Oesbern, Hembrocker Berg, Bieberkamp ab Lürbke, Bertingloher Straße, Am Abbabach.

+++ Aktuelle Meldung (18:15 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Derzeit laufen die letzten Einsätze im Stadtgebiet. Unter anderem ist die Holzener Dorfstraße noch für etwa eine Stunde gesperrt. Einige Straßen werden zudem über Nacht gesperrt bleiben müssen.

+++ Aktuelle Meldung (16:30 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Seit heute Vormittag hat die Feuerwehr Menden 120 Einsätze abgearbeitet. Zurzeit sind noch einige Einsatzstellen offen, welche noch abgearbeitet werden müssen.

Aktuell entspannt sich die Wetterlage, die Böen werden deutlich weniger. Dennoch ist das Einsatzaufkommen ungebrochen hoch, seien Sie bitte weiterhin vorsichtig und beachten sie vor allen Dingen Straßensperren, die die Feuerwehr eingerichtet hat. (15:40 Uhr)

+++ Aktuelle Meldung (13:50 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Zahlreiche Straßen im Mendener Stadtgebiet sind derzeit gesperrt, da dort Bäume umgestürzt sind oder umzustürzen drohen. Bitte beachtet zu Eurer eigenen Sicherheit diese Absperrungen.

+++ Aktuelle Meldung (13:00 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Die Feuerwehr Menden ist immernoch im Dauereinsatz. Zahlreiche Einsätze müssen abgearbeitet. Hauptsächlich handelt es sich um abgedeckte Dächer und Bäume liegen auf Straßen und Gehwegen.

Achtung!!! Aufgrund der aktuellen Wetterlage und damit verbundenen Einsätzen der Feuerwehr möchten wir alle Bürger dringend bitten, das Gebäude in dem Sie sich derzeit befinden nicht zu verlassen. Es besteht akute Verletzungsgefahr!!! (13:00 Uhr)

+++ Aktuelle Meldung (11:45 Uhr) +++Sturmtief „Friederike“ +++ Derzeit sind folgende Straßen voll gesperrt: Bismarckstraße, Stiftstraße, Rohaus, Wolfskuhle, Oesberner Weg.

+++ Aktuelle Meldung (11:30 Uhr) +++Sturmtief „Friederike“ +++ Vor allem in den Bereichen Menden-Mitte und Lendringsen ist es zu ersten umgestürzten Bäumen und abgedeckten Dächern gekommen. Die Einsätze werden derzeit abgearbeitet.

+++ Erste Einsatzmeldungen (11:15 Uhr) +++ Sturmtief „Friederike“ +++ Die ersten Einsatzmeldungen für das Mendener Stadtgebiet treffen ein und werden derzeit von den Einsatzkräften abgearbeitet.

+++ Erstmeldung +++ Sturmtief „Friederike“+++ Durch die Kreisleitstelle des Märkischen Kreises wurden die Einheiten der Feuerwehr Menden – Sauerland in Bereitschaft versetzt. Seit 10:30 Uhr sind alle Gerätehäuser von den Einsatzkräften fest besetzt.

Sturmtief „Friederike“

Am 18.01.2007 wütete das Orkantief „Kyrill“ über Nordrhein-Westfalen und hinterließ Schäden, welche gerade in unseren Wäldern noch bis heute sichtbar sind. Morgen, also genau 11 Jahre später, wird wieder ein Sturmtief unser Wetter bestimmen, es trägt den Namen „Friederike“. Die Experten sind sich zwar einig, dass es nicht die Stärke von Kyrill erreichen wird, dennoch rät die Feuerwehr Menden zur Vorsicht.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits heute eine Vorabinformation für Menden herausgegeben:

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN
Do, 18. Jan, 10:00 – 22:00 Uhr
Ein kräftiges Sturmtief sorgt am Donnerstag für verbreitet SCHWERE STURMBÖEN bis 100 km/h (Bft 10) aus westlichen Richtungen. Zudem besteht die Gefahr vor ORKANARTIGEN BÖEN um 115 km/h (Bft 11). In starken Schauern und Gewittern können auch einzelne ORKANBÖEN über 120 km/h (Bft 12) auftreten.

Trotz modernster Technik ist es immer noch sehr schwierig, genau vorherzusagen wie heftig uns dieser Sturm treffen wird. Um das Risiko von Schäden zu minimieren, kann man sich dennoch vorbereiten:

  • Informieren Sie sich regelmäßig über Unwetterwarnung, z.B. des DWD
  • Sichern Sie außenstehende Mülltonnen und schließen Sie Gartenmöbel weg. Bringen Sie auch Blumentöpfe und andere bewegliche Gegenstände auf Balkonen und Dachterrassen in Sicherheit.
  • Parken Sie Ihren Wagen in der Garage oder mit großem Abstand von Häusern sowie Bäumen. Je höher die gefährlichen Objekte, desto länger sollte der Abstand sein.

 

Verhalten bei einem Sturm:

  • Während eines Sturmes sollten Sie sich nicht draußen aufhalten, sondern in festen Gebäuden Schutz suchen.
  • Versuchen Sie auf Ihrem Weg in ein Gebäude einen Bogen um Wälder und Freileitungen zu machen. Bevor Sie in die Nähe eines Hauses kommen, kann ein Blick nach oben lebenswichtig sein. Denn häufig lösen sich Dachziegel und werden auf den Boden geschleudert.
  • Meiden Sie ebenfalls die Nähe von Baugerüsten und baufälligen Häusern, von denen sich Gerüst- und Fassadenteile lösen könnten.
  • Schließen Sie im Inneren des Gebäudes Fenster und Türen sowie Rollläden oder Fensterläden.
  • Halten Sie sich von Öffnungen fern, die nicht auf diese Art zusätzlich geschützt werden können, wie z. B. Dachluken.

 

Verhalten nach einem Unwetter:

  • Je nach Art des Unwetters sollten Sie danach auf eventuelle Schäden wie Wassereinbruch oder Glasbruch usw. kontrollieren.
  • Nehmen Sie elektrische Geräte nur in Betrieb, wenn Sie sicher sind, dass diese nicht mit Feuchtigkeit in Berührung gekommen sind.
  • Wurde jemand verletzt, so leisten Sie erste Hilfe und lösen Sie den Notruf aus.
  • Ist das Gebäude beschädigt, so verlassen Sie es sicherheitshalber und betreten Sie es erst wieder, wenn es von Fachleuten freigegeben wurde.
  • Wenn nach einem Sturm das Dach beschädigt wurde und z. B. Dachpfannen lose sind und herabzustürzen drohen, so halten Sie sich bitte aus dem Sturzbereich fern, er beträgt normalerweise ein Drittel der Höhe von Erdgleiche zur Regentraufe. Verständigen Sie die Feuerwehr, damit die Gefahr beseitigt werden kann oder eine Absperrung erfolgt.

17 Feuerwehreinsätze durch Sturmtief „Burglind“

Überschwemmte Straßen, lose Gebäudeteile und Bäume auf Straßen, das waren die Einsatzstichworte für die Feuerwehr Menden seit dem frühen Morgen. Nachdem die erste Gewitterfront von Sturmtief „Burglind“ über das Stadtgebiet gezogen war, mussten in kurzer Folge zunächst die Einheiten der Feuer- und Rettungswache sowie der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken.  Auf Grund der zu erwartenden Einsatzlage löste die Kreisleitstelle dann gegen sieben Uhr Stadtalarm aus: Alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr stellten Einsatzbereitschaft her. (mehr …)