Zugdienst unter Corona Bedingungen

Am vergangenen Samstag fand für die Rund 60 Kameraden des Löschzuges Süd, welcher aus den Löschgruppen Lendringsen und Oesbern besteht, der erste praktische Übungsdienst unter Anwendung eines ausgearbeiteten Hygienekonzeptes statt. Das Konzept sieht unter anderem den Dienstbetrieb in Kleingruppen, das Tragen von FFP2 Masken, einhalten von Sicherheitsabständen, sowie das vorherige Durchführen von Schnelltests vor. 

Zuvor konnte der Dienstbetrieb nur über eine Onlineplattform in Form von Präsentationen oder Livestreams durchgeführt werden. Um festzustellen, ob die erlernten Fertigkeiten des Feuerwehrhandwerkes noch beherrscht werden, wurden in kurzer Zeit jeweils drei kleine Einsatzszenarien abgearbeitet. Bei der ersten Übung handelte es sich um einen Brand einer Gartenhütte, bei welcher simuliert wurde, dass ein vermeintlich erloschener Kohlegrill bereits wieder zurück geräumt wurde und sich dann zu einem Schwelbrand entwickelt hat. Bei der zweiten Übung wurde der Fokus auf die Menschenrettung über Tragbare Leitern von einem Balkon geübt. In der dritten und letzten Übung musste eine besonders schonende technische Rettung einer eingeklemmten Person zwischen zwei  Bäumen durchgeführt werden. 

Das Fazit der Kameraden und Zugführung war durchgehend positiv, auch wenn die vorherige Planung aufgrund der Corona Situation besonders umfangreich war und das übliche anschließende Beisammensein am Feuerwehrgerätehaus ausbleiben musste.

Feuerwehr verabschiedet sich von Sebastian Arlt

Am letzten Arbeitstag von Sebastian Arlt lies es sich die Feuerwehr Menden nicht nehmen, sich vom langjährigen Dezernenten persönlich zu verabschieden. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte dies leider nur in eingeschränkter Form stattfinden.

Führungskräfte aus dem Haupt- und Ehrenamt bedankten sich bei Sebastian für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschten ihm für die Zukunft in Hagen alles Gute.

Vorab-Information: Sirenengeheul am Donnerstag

Am 11. März 2021 wird ein weiterer landesweiter Warntag stattfinden. Auch in Menden werden an diesem Tag alle vorhandenen Warnmittel getestet.
Pünktlich um 11 Uhr wird dann ein Probealarm unter Einbindung aller vorhandenen Warnmittel durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen und lokale Warnmittel wie Sirenen.
Die Sirenen werden zunächst mit dem Signal Entwarnung, einem einminütigen Dauerton, zuhören sein. Nach einer kurzen Pause erfolgt dann ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton der “Warnung bei Gefahr” bedeutet. Abschließend erfolgt erneut die Entwarnung.

Übung: Eisrettung im Bürgerbad Leitmecke

Am vergangenen Samstag nutzte die diensthabende Wachabteilung die optimalen Wetterbedingungen, um sich mit dem Thema Eisrettung zu beschäftigen.

Nach einer kurzen Theorieeinheit, in der aufgezeigt wurde, welche Möglichkeiten zur Eisrettung zur Verfügung stehen, fuhr der Rüstzug der Feuer- und Rettungswache zum Bürgerbad.
Vor Ort wurde das Anlegen des Wasserrettungsanzug und das Retten mit den verschiedenen Mitteln geübt. Unter anderem kamen dabei das Rettungsbrett und ein Teil der Multifunktionsleiter zum Einsatz.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Feuerwehr Menden für derartige Einsätze gut gerüstet ist. Zudem möchten wir uns beim Team des Bürgerbad Leitmecke bedanken, das uns diese Übung ermöglicht hat.

Die Feuerwehr Menden weist in diesem Zuge nochmals eindringlich darauf hin, dass Eisflächen nicht betreten werden sollten.

 

 

Aktuelle Informationen: UNWETTER 06.02.2021

UPDATE 10.02.2021
Zu der angekündigten Unwetterlage ist es in Menden glücklicherweise nicht gekommen. Zwar kam es zu Schnellfall, Schneeverwehungen und Glatteis, größere Zwischenfälle blieben aber aus. Die Feuerwehr musste nur zu wenigen kleineren Einsätzen im Rahmen der technischen Hilfeleistung ausrücken.
 
Ursprüngliche Meldung:
 
Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Samstagabend vor GLATTEISSTARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN.
Ab Samstagabend werden über Nordrhein-Westfalen warme Luft aus dem Süden und kalte Luft aus dem Osten aufeinandertreffen. Entlang dieser sogenannten Luftmassengrenze kann es zu teils langanhaltenden und kräftigen Niederschlägen kommen. Der Niederschlag kann als Starkregen, Glatteisregen und Schneefall herunterkommen.
Bis zum Sonntagabend muss verbreitet mit glatten Straßen und Wegen gerechnet werden. Es kann zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen. Zudem besteht die Gefahr von Eis- oder Schneebruch.
Trotz modernster Technik können diese Wetterphänomene nicht ortsgenau vorhergesagt werden. Es wird eine Frage von wenigen Kilometern sein, ob es regnet, Glatteisregen oder starken Schneefall gibt.
Die Feuerwehr empfiehlt daher, die aktuelle Lage und Wetterwarnungen über die Medien, entsprechende Warn-Apps oder die Seite des DWD zu verfolgen.
 
Vorbereitungen Feuerwehr Menden
Die Feuerwehr Menden hat entsprechende Vorbereitungen getroffen. Fahrzeug und Gerät sind überprüft sowie die Kraftstoffreserven aufgefüllt worden. Für den Fall der Fälle liegen Schneeketten für die Einsatzfahrzeuge bereit und werden bei Bedarf aufgezogen. Coronabedingt werden die Gerätehäuser nur im konkreten Bedarfsfall besetzt, in diesem Fall würde die Mannschaft auch auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
 
 

Nachruf Kurt Harmel

Kurt Harmel trat der Feuerwehr Menden 1975 bei und versah seinen Dienst bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010 im Brandschutz und Rettungsdienst an der Feuer- und Rettungswache.

Anschließend wechselte er in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Menden, wo er sehr aktiv war.

Unsere Anteilnahme gilt besonders seiner Frau und seiner Familie. Wir werden Kurt als zuverlässigen Kollegen und besonderen Menschen in Erinnerung behalten.