Super Ergebnis beim Lauf für die Ukraine – Danke an alle Unterstützer!

Knapp 9.500 Euro – und damit rund die Hälfte der Erlöse im Rahmen des 1. Internationalen Helgoländer Treppenlaufs – stammen aus Menden und Hemer. Erlaufen und eingesammelt hat die stolze Summe Axel Stüken, Teamleiter des Rettungsdienstes an der Mendener Feuer- und Rettungswache. Insgesamt überwunden die 32 Läuferinnen und Läufer auf dem 600 Meter langen Rundkurs 67.344 Treppenstufen auf der deutschen Hochsee-Insel und sammelten somit Spenden in einer Höhe von aktuell 18.500 € – ein überwältigender Erfolg für die spontan erst einige Tage zuvor ins Leben gerufene Helgoländer Aktion „Hilfe für die Ukraine“.

„Hiermit möchte ich mich ganz herzlich bei allen für ihre Hilfe und Unterstützung bedanken“, ist Axel Stüken begeistert vom Erfolg der Aktion. Je Runde hatte er im Vorfeld Zusagen von Kolleginnen und Kollegen aus Feuerwehr und Stadtverwaltung, heimischen Unternehmen und aus seinem Freundeskreis für ihre finanzielle Unterstützung je gelaufener Runde einsammeln können. 22 Runden absolvierte er in den vorgegebenen 2 Stunden – was die stolze Summe von 9.500 Euro einbrachten. „Ich bin immer noch froh und dankbar für diese riesige Unterstützung“, blickt Axel Stüken rund eine Woche nach seinem Lauf begeistert zurück. Seine Teilnahme an dem Lauf hatte er nach einem Tipp aus der Familie sehr spontan entschieden – und dann intensiv die Werbetrommel für finanzielle Unterstützung gerührt. Beeindruckt haben ihn neben dem Engagement seiner Unterstützer und der anderen Läufer vor allem die Gespräche mit einer Teilnehmerin aus der Ukraine, die auch den Kontakt in ihre Heimat hält und sich um die Verwendung der gesammelten Spendengelder in der südukrainischen Stadt Kryvyi Rih kümmert.

Axels ganz besonderer Dank für die erstaunliche Gesamtsumme gilt:

  • seiner Familie
  • seinen Freunden
  • seinen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Menden und Hemer
  • seinen Sportkameraden der Hemeraner DLRG und des Stadtsportverbandes Hemer
  • den Arbeitskolleginnen und -kollegen seiner Frau aus der Pathologie Bochum
  • seinen ehemaligen Kameraden der Bundeswehr 4/271
  • der Notfallseelsorge Menden
  • dem ASB Menden
  • Fa. optimal Umwelttechnik
  • Fa. H & S Technologie Dortmund
  • Fa. smart media solutions GmbH
  • dem Buchladen Hemer
  • dem ärztlichen Direktor der KKiMK
  • seinem ehemaligem Grundausbildungslehrgang bei der Feuerwehr Hagen GAL 1/1994
  • den Bürgermeistern der Städte Hemer und Menden
  • Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Menden
  • und der Stadtverwaltung Menden

 

Unterstützer gesucht: Sponsorenlauf für die Ukraine

In den letzten Wochen konnte die Feuerwehr Menden bereits mehrfach Unterstützung für die Menschen in der Ukraine leisten. Zuletzt brachten zwei Einsatzkräfte in der vergangenen Woche eine LKW-Ladung Sachspenden in Form von dringend benötigter Ausrüstung in ein zentrales Logistiklager im Kreis Wesel, von wo aus die Hilfslieferung direkt in die Ukraine gefahren wurde. Axel Stüken, Teamleiter Rettungsdienst an der Feuerwache Menden, will nun auch finanziell helfen – und hat sich dafür einen ganz besonderen Weg überlegt: Der begeisterte Sportler wird am kommenden Samstag, 2. April, am spontan organisierten „1. Helgoländer Treppenlauf” teilnehmen, der als Sponsorenlauf unter dem Motto “Hilfe für die Ukraine” stattfinden wird.

In zwei Stunden – zwischen 10 und 12 Uhr – versuchen die Läuferinnen und Läufer, so viele Runden wie möglich über Deutschlands einzige Hochsee-Insel zu absolvieren. Gelaufen wird eine Strecke von etwa 600 m und einschließlich 184 Stufen, die zwischen Unterland und Oberland zu erklimmen sind.

„Das Laufen übernehme ich gerne – und hoffe auf viele Sponsoren, die für jede meiner Runden einen frei gewählten Betrag spenden“, erklärt Axel Stüken. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich möglichst viele Mendenerinnen und Mendener finden, die mich für jede Runde mit ihrer Spende unterstützen würden.“ 15 Runden hat sich der Feuerwehrmann zum Ziel gesetzt, pro Runde kann mit einem Euro oder gerne mehr unterstützt werden. „Ich werde alles geben, was ich kann“, verspricht Axel Stüken, der selbst schon einige Marathonläufe auf Helgoland absolviert hat, schmunzelnd. „Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn es nur 12 Runden werden – oder nicht böse, wenn ich noch mehr schaffe.“

Zusagen für rund 200 Euro je Runde liegen bereits vor, auch viele Einsatzkräfte der Mendener Wehr haben ihre finanzielle Unterstützung bereits zugesagt. Wer Axel Stüken und mit ihm die “Hilfe für die Ukraine” zusätzlich unterstützen möchte, kann sich noch bis Samstagmorgen per Mail an a.stueken@menden.de melden.

Axel Stüken (links, hier mit Manuel Hermanns beim Hemeraner Treppenlauf) ist begeisterter Sportler und möchte helfen.

 

Feuerwehr Menden stellt Ausrüstung für Kameraden in der Ukraine

Die Not ist groß in der vom Krieg erschütterten Ukraine – und das nicht nur in der Zivilbevölkerung, sondern auch bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Die Feuerwehr Menden stellte daher in den letzten Tagen Sachspenden in Form von dringend benötigter Ausrüstung zusammen. Am Dienstagabend brachten dann zwei Kameraden der Löschgruppen Bösperde insgesamt 5 Paletten in ein zentrales Logistiklager im Kreis Wesel. Bereits am Mittwoch wurde diese Ausrüstung weiter verladen, an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren und dort an die zuständigen Behörden übergeben. Des Zentrallager und die Logistik wurden durch die Organisation „I.S.A.R Germany“ (International Search and Rescue) übernommen. Die weltweit tätige deutsche Hilfsorganisation hat Leute vor Ort, welche im ständigen Kontakt zu den ukrainischen Behörden stehen und so den Bedarf mitgeteilt bekommen. Die Feuerwehr Menden stellte unter anderem zwanzig voll einsatzbereite Atemschutzgeräte, Feuerlöscharmaturen, Krankentragen, Rettungsdienstkoffer sowie Rettungsdienst- und Feuerwehrbekleidung zur Verfügung. Dies wurde möglich, da die Ausstattung für die Mendener Einsatzkräfte aktuell neu beschafft wird.

Bereits Anfang März unterstützten 35 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und des Löschzuges Menden-Mitte bei der vom Jugendamts-Elternbeirat (JAEB) organisierten Ukraine-Hilfesammlung an der Sudetenstraße. Dort wurden sechs Zelte des Fördervereins der Jugendfeuerwehr aufgebaut und mit verschiedenem Material bestückt, vor allem unterstützten die Einsatzkräfte aber auch organisatorisch und logistisch bei der Spendenannahme und Sortierung.

Aktuelle Meldungen: Stürme “YLENIA” und “ZEYNEP”

Der Deutsche Wetterdienst hat bereits am Dienstag, den 15.02.2022, eine Vorabinformation “Unwetter vor Orkanböen” herausgegeben und warnt vor einem Sturmtief. Diese Information bezieht sich zunächst auf den Zeitraum zwischen Mittwoch- und Donnerstagabend. Des Weiteren melden die Wetterdienste auch für Freitagnachmittag sowie die Nacht von Freitag auf Samstag eine stürmische Lage.

Die Feuerwehr Menden wird sich auf mögliche Einsätzen vorbereiten und die Warnlage im Blick behalten. Sollte es zu konkreten Warnungen für das Mendener Stadtgebiet kommen, werden wir über die bekannten Kanäle berichten. Auch dieser Beitrag wird ständig aktualisiert.

Diese Vorabinformation soll dazu dienen frühzeitig auf ein mögliches Unwetter aufmerksam zu machen. Bitte verfolgen Sie die Meldungen der Wetterdienste und treffen Sie, falls nötig, präventive Maßnahmen.

Die Stadtverwaltung warnt (19.02.2022; 09:15 Uhr):

Wälder in und um Menden nicht betreten

Die Stadtverwaltung warnt ausdrücklich davor, die Wälder in und um Menden aktuell zu betreten!

Aufgrund der Warnung vor Sturm- und Orkanböen muss in den Wäldern immer damit gerechnet werden, dass Äste oder ganze Bäume umstürzen. Voraussichtlich in der kommenden Woche können die Wälder dann wieder betreten werden.

Straßensperren im Stadtgebiet Menden

Auf Grund der Sturmschäden bleiben die folgenden Straßen bis auf weiteres gesperrt:

  • Der Oesberner Weg (komplett gesperrt)
  • Zum Ebberg (zwischen Asbeck und Eisborn gesperrt – Anwohner können ihre Häuser erreichen)

Wieder freigeben worden sind:

  • Gruländer Straße
  • Bertingloher Straße
  • Wolfskuhle
Aktuelle Meldung (18.02.2022; 23:30 Uhr)

Sturmtief “Zeynep”

Seit 22.30 Uhr befindet sich die Feuerwehr Menden wieder im Normalbetrieb, die Bereitschaften an den ehrenamtlichen Gerätehäusern konnten aufgelöst werden. Sollte es zu weiteren Einsätzen kommen, wird nach der Alarm- und Ausrückeordnung alarmiert.
Zwischen 14 Uhr und 22:30 Uhr koordinierte der Meldekopf an der Feuer- und Rettungswache 32 Einsätze, welche von 120 Feuerwehrleuten abgearbeitet wurden.
Einen detailierten Bericht gibt es unter Einsatzberichte 2022.

Aktuelle Meldung (18.02.2022; 20:30 Uhr)

Sturmtief “Zeynep”

Seit 14 Uhr ist die Feuerwehr Menden im Unwettereinsatz auf Grund des Sturms Zeynep. An der Feuer- und Rettungswache wurde der Meldekopf in Betrieb genommen, von hier aus werden alle Einsätze koordiniert. Um 16:30 Uhr wurden auch die Gerätehäuser im Stadtgebiet besetzt. Bisher gab 24 Einsätze im gesamten Stadtgebiet.

Folgende Straßen sind zur Zeit gesperrt:

  • Oesberner Weg (zwischen Menden und Oesbern)
  • Bertingloher Straße (zwischen Halingen und Sümmern)
  • Wolfskuhle (zwischen Oesbern und Lendringsen)
  • Gruländer Straße (zwischen Provinzialstraße und Halinger Dorfstraße)
  • Zum Ebberg (zwischen Eisborn und Asbeck)
Nach dem Sturm ist vor dem Sturm: Der DWD warnt auch für Freitag vor Unwetter 
(17.02.2022; 18:00 Uhr)

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN
Fr, 18. Feb, 16:00 – Sa, 19. Feb 02:00 Uhr

Am Freitag nähert sich von Westen her ein weiteres Orkantief Deutschland. Im Tagesverlauf frischt der Südwestwind kräftig auf und erreicht am frühen Nachmittag bereits Sturmböen. Im weiteren Nachmittagsverlauf und am Abend nimmt der Wind weiter zu und erreicht Böen zwischen 90 und 110 km/h, stellenweise sind auch Orkanböen um 120 km/h aus westlichen Richtungen nicht ausgeschlossen. Im Nachverlauf zieht das Starkwindfeld ostwärts weiter und der Wind lässt deutlich nach.

Mögliche Gefahren verbergen

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Das Unwetter-Ereignis wird verbreitet erwartet, insbesondere in höheren Lagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Einsatzgeschehen am Donnerstag (17.02.2022; 18:00 Uhr):

Rund 30 sturmbedingte Einsätze hatten die Einheiten der Feuerwehr Menden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sowie am frühen Donnerstagmorgen abzuarbeiten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, die meisten Einsätze verliefen ohne große Schäden. Häufig ging es um die Beseitigung von Ästen oder umgestürzten Bäumen auf Straßen und Gehwegen, zudem stürzten eine Baustellenampel sowie ein Werbeschild um und mussten beiseite geräumt werden. Die Provinzialstraße zwischen Halingen und Langschede musste zwischenzeitlich für rund eine Stunde voll gesperrt werden.

  

Im Vorfeld der Sturmeinsätze wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache, die Löschgruppe Schwitten und die Löschgruppen Bösperde zu einem vermeintlichen Wald- und Flächenbrand nach Brockhausen gerufen. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich lediglich um glimmenden Abraum handelte. Der Haufen wurde abgelöscht, die Einsatzkräfte konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Der Deutsche Wetterdienst warnt (17.02.2022; 06:00 Uhr):

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN
Do, 17. Feb, 00:36 – 15:00 Uhr

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden. In der Nacht zum Donnerstag Böen zwischen 80 und 100 km/h zunächst aus Südwest, später West. Mit Kaltfrontdurchgang vorübergehend Böen bis 120 km/h. Am Donnerstagmorgen vorübergehende Abschwächung des Windes, aber im Tagesverlauf wieder verbreitet Böen zwischen 90 und 110 km/h, in Schauernähe auch um 120 km/h aus West.

Mögliche Gefahren:
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Das Ministerium für Schule und Bildung informiert (16.02.2022; 17:30 Uhr):

Für den 17.02.2022 werden nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes verbreitet Sturm und schwere Sturmböen für ganz Nordrhein-Westfalen erwartet. Deswegen wird ein landesweiter Unterrichtsausfall für den 17. Februar 2022 angeordnet.

Der Deutsche Wetterdienst warnt (16.02.2022; 13:00 Uhr):
Der Deutsche Wetterdienst warnt (15.02.2022; 19:30 Uhr):

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN
Mi, 16. Feb, 22:00 – Do, 17. Feb 21:00 Uhr

In der NACHT zum DONNERSTAG von Westen rasche Windzunahme mit orkanartigen Böen oder Orkanböen zwischen 105 und 120 km/h (Bft 11-12) im Bergland. Im Tiefland teils schwere Sturmböen zwischen 90 und 110 km/h km/h (Bft 10), während der Kaltfrontpassage strichweise auch orkanartige Böen um 110 km/h (Bft 11) aus Südwest. Ausgangs der Nacht vorübergehende Windabschwächung. Im Verlauf des DONNERSTAGVORMITTAG im Tiefland verbreitet schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zwischen 90 und 110 km/h (Bft 10-11) aus West, im Bergland durchweg orkanartige Böen oder Orkanböen zwischen 105 und 120 km/h (Bft 11-12). Ab DONNERSTAGABEND Windabschwächung. Ein zusätzlicher, erster HINWEIS: Von FREITAG auf SAMSTAG droht erneut eine schwere Sturm – oder Orkanlage. Bitte verfolgen Sie die weitere Wetterentwicklung in den kommenden Tagen sehr aufmerksam!

Mögliche Gefahren

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Das Unwetter-Ereignis wird verbreitet erwartet, insbesondere in höheren Lagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

WETTERWARNUNGEN

Aktuelle Informationen und Warnungen erhalten sie beim Deutschen Wetterdienst unter:

11.2. ist Notruftag in Europa

Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Aber wussten Sie, dass es mittlerweile auch eine Notruf-App für Ihr Smartphone gibt? Diese bundesweite Notruf-App hört auch den Namen „NORA“.

Für wen ist nora?

Die Notruf-App kann von jedem genutzt werden, der sich in Deutschland aufhält und in einer Notsituation schnell Hilfe braucht.

Besonders hilfreich ist nora für Menschen, die nicht oder nicht gut telefonieren können, weil sie zum Beispiel eine Sprach- oder Hörbehinderung haben. Oder weil sie Deutsch nicht so sicher sprechen, dass sie sich am Telefon gut verständigen können.

nora ist so aufgebaut, dass man auch mit geringen Sprachkenntnissen und ganz ohne zu sprechen einen Notruf mit den wichtigsten Informationen absetzen kann. Dabei helfen Symbole, klare Texte und eine intuitive Nutzerführung.

Welche Vorteile bringt die Nutzung von nora?

Notruf ohne Sprechen

nora ermöglicht es auch Menschen, die die Notrufnummern 110 und 112 nicht anrufen können, selbstständig einen Notruf abzusetzen.
Damit ist die Notruf-App für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen eine gleichwertige Alternative zum Sprach-Notruf.

 

Standort-Bestimmung

nora ist auch dann hilfreich, wenn Sie nicht genau wissen, wo Sie sind.
Die App nutzt die Standort-Funktion Ihres Mobil-Geräts, um den Notfall-Ort zu ermitteln und sendet ihn automatisch an die zuständige Einsatzleitstelle.

Kommunikation via Chat

Über nora können Sie in einem textbasierten Chat mit der Einsatzleitstelle kommunizieren.
Die Leitstelle schickt allerdings auch Hilfe, wenn Sie den Chat nicht nutzen.

Stiller Notruf

nora lässt sich auch in Situationen verwenden, in denen der Notruf möglichst unbemerkt bleiben soll.
Deshalb gibt es in der App für bedrohliche Situationen die Funktion “Stiller Notruf”.

„Impfen, statt schimpfen: Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen“

Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Impfkampagne und appellieren an alle Menschen, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur und der kritischen Infrastruktur übernehmen die Frauen und Männer der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter und DRK sowie des Technischen Hilfswerkes und der DLRG Verantwortung für sich und für andere. Über 140.000 ehrenamtliche Kräfte sind in diesen Hilfsorganisationen aktiv und bilden damit eine tragende Säule für die funktionierende Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Sie alle gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen eine sehr hohe Impfbereitschaft, um ihre Aufgaben zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen zu können.

Jede Impfung hilft, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Einer für alle, alle für einen – Solidarität spielt in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die ein deutlich geringeres Risiko tragen, sich anzustecken und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Die hohe Infektiosität der derzeit dominierenden Omikron-Variante sollte für alle Unentschlossenen Anlass genug dazu sein, sich impfen zu lassen. Gemeinsam appellieren die Organisationen im Katastrophenschutz NRW daher: Lassen Sie sich impfen und übernehmen auch Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen.