Suche nach einer 10-jährigen

260 Einsatzkräfte haben über 5 Stunden intensiv in und an der Hönne sowie mit einem Hubschrauber aus der Luft nach der vermissten 10-jährigen gesucht. Nach Absprache mit der Polizei und allen beteiligten Organisationen hat die Feuerwehr ihre Maßnahmen zurückgefahren. Sollten sich in der Nacht oder am morgigen Sonntag neue Erkenntnisse ergeben, werden die Maßnahmen unverzüglich wieder aufgenommen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung aus der Bevölkerung und die vielen Hilfsangebote sowie bei allen Feuerwehren und Hilfsorganisationen, die uns bei der Suche geholfen haben.

Des Weiteren appelliert die Feuerwehr Menden an alle privat Suchenden, sich nicht in Gefahr zu bringen und vor allem im Bereich der Hönne größte Vorsicht walten zu lassen.

Stand 22:40 Uhr ist die 10-jährige leider immer noch vermisst.

Aktuelle Pressemitteilung der Polizei: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/4508572

 

Gemeinsame Grundausbildung der Feuerwehren Balve und Menden

Die Feuerwehren aus Balve und Menden haben im Jahr 2020 erstmals seit vielen Jahren einen gemeinsamen Grundlehrgang für die Freiwillige Feuerwehr auf die Beine gestellt. An diesem Samstag stand der erste Termin für die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.

In den vergangenen drei Jahren hat die Feuerwehr Menden ihr Ausbildungskonzept kontinuierlich auf eine neue Stufenausbildung umgestellt. Das besondere an diesem Konzept ist, dass die Teilnehmer schneller als zuvor ausgebildet werden können und somit zügiger als Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Im Jahr 2019 entstand die Idee, diese Ausbildung zusammen mit der Feuerwehr Balve durchzuführen. „Wir erhoffen uns von der gemeinsamen Ausbildung Synergieeffekte, der Eine kann vom Anderen lernen“ so Ausbildungsleiter Marco Borzi.

Was ist überhaupt die Feuerwehr? Wie ist die Organisationsstruktur? Wie verhalte ich mich im Falle eines Einsatzes? Warum eigentlich Einsatzstellenhygiene?
Fragen über Fragen, die am ersten Ausbildungstag beantwortet wurden. Denn die 26 Teilnehmer haben unterschiedliche Vorkenntnisse: „Der älteste Teilnehmer ist 45, der Jüngste 16. Die Einen kommen aus der Jugendfeuerwehr, die Anderen wissen nur, dass die Feuerwehr rote Autos fährt“, erklärt Christian Boike, in Menden hauptamtlich für die Aus- und Fortbildung der Feuerwehr verantwortlich. „Wir müssen alle abholen und auf einen einheitlichen Ausbildungsstand bringen, in den weiteren Ausbildungsstufen ist dieses Grundwissen für alle notwendig“, so Boike weiter.

In den nächsten Wochen finden regelmäßig Ausbildungsveranstaltungen statt, so stehen Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde oder Löschangriff auf dem Stundenplan. Nach Abschluss der ersten Stufe können die Teilnehmer sich durch weitere Ausbildungsstufen, z.B. Funker, Atemschutz oder technische Hilfeleistung fortbilden.

Wer Interesse an einem Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr hat, findet hier weitere Informationen und Kontaktdaten.

Vorgezogenes “Weihnachtsgeschenk” für die Feuerwehr

17 Beamte sind befördert worden, 14 weitere folgen

Kurz vor Weihnachten hat es in der Feuer- und Rettungswache Menden bereits die ersten Geschenke gegeben. 17 Feuerwehrleute wurden befördert. Bürgermeister Martin Wächter verteilte, gemeinsam mit dem zuständigen Ersten Beigeordneten Sebastian Arlt, Wolfram Semrau, dem Abteilungsleiter Feuerschutz- und Rettungsdienst und dem Personalchef der Verwaltung, Wolfgang Lück die Urkunden und Schulterklappen. Der höhere Dienstgrad macht sich also ab sofort nicht nur auf der Schulter bemerkbar, sondern auch auf der monatlichen Abrechnung. „Natürlich ist das nicht wirklich ein Weihnachtsgeschenk. Die Beförderungen resultieren daraus, dass unsere Beschäftigten im Zuge der Neuorganisation der Feuer- und Rettungswache auch neue, verantwortungsvolle Aufgaben übernommen haben“, so Personalchef Wolfgang Lück.

„So viele Kolleginnen und Kollegen haben wir bisher noch nie auf einmal befördert. In den kommenden Wochen werden noch weitere 14 Beförderungen folgen“, freut sich Semrau.

Die Neuausrichtung der Feuerwehr haben Verwaltung und Politik gemeinsam auf den Weg gebracht. „Es geht dabei vor allem um die Wertschätzung dieser wichtigen Arbeit, die die Kolleginnen und Kollegen auf der Feuer- und Rettungswache leisten. Die Stadt steigert dabei aber auch ihre Attraktivität als Dienstherr und Arbeitgeber. Wir hoffen, dass wir damit auch über die Stadtgrenzen hinaus ein Zeichen setzen können“, sagt der Erste Beigeordnete, Sebastian Arlt. „Mal ganz abgesehen von der Stimmung auf der Wache, die jetzt mit Sicherheit noch vorweihnachtlich fröhlicher ist, als sie es vorher schon war“, schmunzelt Arlt.

Bilder & Text Pressestelle Stadt Menden

Geplante „Warnung der Bevölkerung“ am kommenden Donnerstag

Am Donnerstag werden um 10 Uhr in ganz Nordrhein-Westfalen die Sirenen ertönen, zeitgleich werden sich auch viele Smartphones melden, denn die Warnapp NINA wird ebenfalls auslösen. Der Anlass ist nicht etwa ein Großbrand, eine Bombenentschärfung oder eine Naturkatastrophe, sondern der zweite landesweite „Warntag NRW“. Allein im Märkischen Kreis werden etwa 150 stationäre Sirenen heulen, um die Bevölkerung für die Signale zu sensibilisieren. „Was bedeutet das Signal und wie muss ich mich jetzt verhalten? Diese Frage darf man sich nicht erst im Ernstfall stellen, denn dann kann es zu spät sein. Deshalb wollen wir mit dem landesweiten Warntag vorsorglich sensibilisieren und informieren“, erklärt Innenminister Herbert Reul in seiner Pressmitteilung. Den landesweiten Warntag hat er ins Leben gerufen, um die kommunalen Warnkonzepte gebündelt zu proben und Schwachstellen zu erkennen. Schließlich muss im Notfall alles reibungslos funktionieren.

Der Probealarm wird am kommenden Donnerstag, den 05.09.2019, um 10 Uhr durch die Kreisleitstelle in Lüdenscheid ausgelöst. Es werden folgende Signale ausgelöst: Entwarnung5 Minuten PauseWarnung der Bevölkerung5 Minuten PauseEntwarnung. Parallel hierzu wird die Warnapp NINA eine Testnachricht versenden. Wer diese App, welche wirklich auf keinem Smartphone fehlen sollte, herunterladen möchte, kann dies über die Homepage der Feuerwehr Menden oder über die Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe tun.

 

Zum 110ten Geburtstag: Tage der offenen Tore am „neuen“ Gerätehaus in Bösperde

Am 03. und 04. August steht in Bösperde das 51. Feuerwehrfest an und es ist ein ganz besonderes: Denn in den vergangenen Monaten wurde das vorhandene Gerätehaus der Einheit aufwendig umgebaut und erweitert. Auch wenn die Arbeiten bis zum Feuerwehrfest noch nicht vollständig abgeschlossen sein werden, wird das Fest wie gewohnt stattfinden können: Samstagabend wird Live-Musik geboten, der Sonntag hält als Familientag viele Attraktionen für Jung und Alt bereit. Kinderbelustigung, Fahrzeugshow, Hüpfburg, Kinderbrandschutzerziehung und Schauübungen von Einsatzabteilung und Kinderfeuerwehr sorgen den ganzen Tag über für ein abwechslungsreiches Programm.

„Seit 110 Jahren besteht die Löschgruppe nun im Ortsteil Bösperde, seit 51 Jahren ist sie im Gerätehaus an der Holzener Dorfstraße beheimatet“, berichtet Pressesprecher Christopher Reimann. „Nun wurde das Gebäude aufwendig um- und angebaut, aktuell gültige Vorschriften machten dies notwendig.“ Die Bauarbeiten schreiten gut voran, bis zum kommenden Wochenende wird ein Großteil der Bauarbeiten abgeschlossen sein, sodass nur noch Kleinigkeiten erledigt werden müssen. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen und unseren Gästen den aktuellen Stand der Bauarbeiten präsentieren“, sagt Löschgruppenführer Fabian Kreutz. „Das bewährte Rahmenprogramm für das Feuerwehrfest bleibt im Großen und Ganzen unverändert, unsere Gäste können sich aber auf einige Neuerungen freuen.“

Bereits in den vergangenen Jahren platzte der Vorplatz des Gerätehauses an der Holzener Dorfstraße aus allen Nähten. Die Live-Band “Partyinferno” sorgte für ordentlich Partystimmung, Grund genug für die Bösperder Feuerwehrleute, sie auch für dieses Jahr erneut zu engagieren: Die sechsköpfige Band aus Hagen rockt mit ihren beiden stimmgewaltigen Sängerinnen die Songs von Tina Turner, Gloria Gaynor, Lady Gaga, Rihanna, Melissa Etheridge, Nena, Abba, Helene Fischer, Andrea Berg und viele mehr. Beginn des Festes ist am Samstagabend um 19 Uhr.

Am Sonntag stehen ab 11 Uhr dann vor allem die Familien und kleinen Besucher im Mittelpunkt. Neben den neuen Räumlichkeiten des Gerätehauses können auch die Einsatzfahrzeuge des Standortes von allen Besuchern ausführlich unter die Lupe genommen werden, spannende Löschvorführungen werden den Sonntagnachmittag über gezeigt.

Für die Jüngeren steht nachmittags natürlich auch wieder ein Feuerwehrauto bereit, mit dem Fahrten gemacht werden können. “Das ist meist der erste Kontakt, den Kinder mit der Feuerwehr haben – und für sie oft auch das Spannendste”, erläutert Kinderfeuerwehrwart Michael Bals. “Für uns ist das zudem auch eine tolle Möglichkeit, Kinder über die Arbeit der Feuerwehr aufzuklären und Interesse für unsere Arbeit zu wecken.”

Mit der Kinderbelustigung, musikalisch begleitet durch den Spielmannszug der Feuerwehr Bösperde, klingt das Fest am Abend dann langsam aus. “Wir freuen uns auf zwei schöne Tage und viele Besucher, die mit uns ein tolles Wochenende erleben möchten”, laden die Bösperder alle Interessierten herzlich ein. Und bitten zugleich um Verständnis: Denn aufgrund des Festes wird die Holzener Dorfstraße in diesem Jahr von Samstag 17 Uhr bis Sonntag 18 Uhr zwischen der Einmündung Heidestraße und der Grevenhofstraße gesperrt.