Balkon vor Brand durch Silvesterböller schützen

Deutscher Feuerwehrverband warnt vor Lagerung entzündlicher Materialien

Auf Balkon oder Terrasse sammeln sich im Winter oft viele Dinge an: Gartenmöbel, Sonnenschirm, leere Kisten oder Zeitungsstapel. Man plant, sie beim Frühjahrsputz zu entsorgen oder im Sommer wieder in den Garten zu stellen – doch vor allem an Silvester ist dieses Gerümpel gefährlich. “Wenn Balkon oder Terrasse vollgestellt sind, erhöht sich damit die Brandlast ungemein”, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV).

Vor allem leicht entzündliche Materialien wie Papier oder der ausgetrocknete Weihnachtsbaum sollten in der Silvesternacht nicht draußen gelagert werden: “Sie könnten durch einen fehlgeleiteten – oder gar gezielt abgeschossenen – Böller in Brand gesetzt werden. Ein solcherart angefachtes Feuer kann sich unter Umständen auch in die Wohnung ausbreiten”, erklärt Hachemer.

Daher rät der Brandschutzexperte, die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen: “Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbaren Gegenstände von Balkonen, Terrassen und aus Hauseingängen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.” Wenn der Balkon doch brennt, sollte man nur dann versuchen, das Feuer zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten gilt: Türen schließen, mit allen Personen die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren.

Quelle

Ausbildung an der Drehleiter

Am Dienstag hat auf der Feuer- und Rettungswache ein Drehleitermaschinisten Lehrgang für insgesamt 14 hauptberufliche Feuerwehrleute begonnen. In den kommenden Tagen werden sie ein 35-stündiges Trainingsprogramm durchlaufen, am Ende werden die Teilnehmer in der Lage sein das Fahrzeug mit seiner 30 Meter langen Leiter zu jeder Zeit richtig einzusetzen. Hierbei gilt es nicht nur die komplexe Technik zu beherrschen, sondern auch die richtige Taktik anzuwenden, um zum Einsatzerfolg zu gelangen. Neben einem theoretischen Teil werden die Lehrgangsteilnehmer an verschiedenen Objekten im Stadtgebiet das Anleitern praktisch üben können.

Feuerwehr stellt sich Herausforderung beim Treppenlauf

Die Titelverteidiger Axel Stücken und Manuel Hermanns nehmen am Treppenlauf in Hemer teil. 14 Mendener Einsatzkräfte erklimmen die 341 Stufen zum Jübergturm.

Die Vorjahressieger des „Firefighter Treppenlaufs“ in Hemer – die Mendener Axel Stücken und Manuel Hermanns – treten auch dieses Jahr wieder an. Doch die Konkurrenz für die Mendener ist so groß wie nie zuvor: Insgesamt 70 Feuerwehr-Teams nehmen am Hemeraner Treppenlauf in der Spezialdisziplin für sogenannte „Firefighter“ am Sonntag, 27. Mai, teil.

Die Mendener Feuerwehr stellt sich mit 14 Einsatzkräften – darunter auch zwei Frauen – der Herausforderung, die 341 Stufen der Himmelsleiter hinauf zum Jübergturm in möglichst kurzer Zeit zu laufen. Im Gepäck hat jeder Teilnehmer Ausrüstung mit einem Gesamtgewicht von etwa 20 Kilogramm. „Wenn man als Sportler so etwas mitbekommt, dann nimmt man die Herausforderung an“, erklärt Axel Stücken von der Mendener Feuerwehr die Motivation, an der Veranstaltung in Hemer teilzunehmen.

Er muss wissen, wovon er spricht, schließlich holte Axel Stücken im Vorjahr gemeinsam mit seinem Teamkollegen Manuel Hermanns den Gesamtsieg – in einer Zeit von ausgezeichneten 4:49 Minuten.

Auf den Fernsehturm in Düsseldorf

Es gehe aber nicht primär darum, den Titel zu verteidigen: „Wir wollen nicht zu hohe Erwartungen schüren und uns nicht unter Druck setzen. Wir wollen einfach unser Bestes geben“, sagt Stücken.

Mehrmals haben die beiden bei einer ähnlichen Veranstaltung in Düsseldorf teilgenommen. Da mussten die Feuerwehrleute in ihrer Ausrüstung die Stufen des Fernsehturmes erklimmen.

Als sie hörten, dass Feuerwehrleute auch in Hemer ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen können, waren sie sofort begeistert. Die Atmosphäre sei einzigartig: „Wenn die Zuschauer applaudieren und uns antreiben, dann ist das ein richtig tolles Erlebnis“, so Stücken.

Höchstens zwei Meter Abstand

Das Regelwerk sieht bei dem Wettbewerb des „Firefighter Treppenlaufs“ Teams von jeweils zwei Feuerwehrleuten vor. Zwischen den beiden Teammitgliedern darf der Abstand beim Lauf nicht größer als zwei Meter sein. Und im Ziel zählt die Zeit desjenigen Läufers, der als zweites die Linie überschreitet.

Gemeinsam wird gelaufen, beim Training hat aber jeder seine eigenen Methoden: „Wir trainieren alle individuell“, erklärt Stücken. Das muss weder in voller Montur noch vor Ort am Jübergturm sein. Ohnehin sei das zusätzliche Gewicht nicht der entscheidende Faktor: „Die Höhenmeter sind die größte Belastung.“

Quelle: Westfalenpost Menden

Bilder aus 2017:

Senioren Union trifft die Kinderfeuerwehr

Die Senioren Union der CDU Menden besuchte die Kinderfeuerwehr und die Löschgruppen Bösperde in ihrem Gerätehaus und informierte sich über die vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehr. Für die Senioren Union berichtet Antonius Fricke:

“Die Feuerwehr, sei es als ehrenamtlich oder beruflich, ist im Alltagsbild auch der Stadt Menden einfach nicht wegzudenken und scheinbar so selbstverständlich, daß man als normaler Bürger über ihren täglichen Einsatz zum Schutze und zum Wohle aller Menschen nicht nachdenkt.

Deswegen hatte sich die Senioren Union unter dem Vorsitzenden Prof. Horst Pieper zu einem Besuch bei der Feuerwehr in Bösperdeauf gemacht. An Ort und Stelle führte Brandinspektor Fabian Kreutz in einem fesselnden Vortrag, hautnah mit Bildern und Videos von Einsätzen der jüngsten Zeit in Menden unterstützt und mit direktem Ortsbezug, in das vielgestaltige Wirken der Feuerwehr Menden und naturgemäß insbesondere der dankenswerterweise gastgebenden Löschgruppen Bösperde ein.

In ganz Deutschland hat die Feuerwehr über eine Million Mitglieder, diese sind zu 90% ehrenamtlich tätig. “Wir sind in Holzen-Bösperde zur Zeit 49 ehrenamtliche aktive Einsatzkräfte, dazu kommen noch zahlreiche Mitglieder des Spielmannszuges, der Ehrenabteilung und der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Wir betrachten uns über unsere unmittelbaren klassischen Einsatz als freiwillige Feuerwehr auch als aktiver Bestandteil unseres Dorflebens in Holzen-Bösperde, wie sich das etwa bei der über die normalen Aufgaben hinausgehenden Sicherung der 350 Jahre alten Magdalenenprozession zum Kapellenberg im letzten Jahr oder bei der Organisation des Martinszuges zeigt”, so Fabian Kreutz.

Die große Überraschung für die Senioren Union war dann eine extra für sie durchgeführte kleine Übung der Kinderfeuerwehr. Sieben von dreißig Kindern der vor einem Jahr neu gegründeten Kinderfeuerwehr für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zeigten unter den wohlwollend beschützenden Augen der älteren Feuerwehrleute ihr schon fast perfektes selbständiges Können. Die Ernsthaftigkeit und gleichzeitige Begeisterung der sechs Jungen und des einen Mädchens waren beeindruckend. Dazu trägt sicherlich auch ein eigener sehr kinderbezogen gestalteter Raum im Feuerwehrgebäude bei. Es ist demzufolge kein Wunder und ein sehr gutes Zeichen, daß eine Warteliste von sechzig Kindern aus der ganzen Stadt existiert. Demnächst soll in Lendringsen deswegen eine weitere Gruppe eingerichtet werden. Ein aktiver Einsatz vor Ort erfolgt natürlich erst mit sechzehn Jahren.

“Es ist wirklich beeindruckend und beruhigend zu sehen, wie vielfältig die Aktivitäten der freiwilligen Feuerwehr hier vor Ort zum Wohle und zur Sicherheit der Bürger der Stadt Menden sind”, faßte Prof. Horst Pieper für die Senioren Union das Erlebte am Ende des Besuches zusammen.”

 

Kleine Teddys geben Kindern Geborgenheit…

Die Kinderfeuerwehr Menden nahm am Samstag, stellvertretend für den Rettungsdienst, neue Teddytröster am Gerätehaus Bösperde entgegen. Gerade bei Notfällen schauen Helfer oft in traurige Kinderaugen. Wenn die Kleinen verletzt oder in Unfälle verwickelt sind, dann hilft medizinisch der Rettungsdienst der Feuerwehr Menden.

Ein Teddybär, den der Rettungsdienst der Feuerwehr Menden schon seit vielen Jahren mit sich führt, spendet nicht nur Trost, sondern ist oft auch Balsam für die Seele der Kleinsten. Gleichzeitig ist er zudem auch eine Kommunikationsbrücke zwischen den Einsatzkräften und dem Kind.

Schon seit 1993 hat die Mendener Feuerwehr damit begonnen, die kleinen Trostbären an die kleinen Patienten zu verteilen. Die kleinen Teddies mit den treuen Augen geben Geborgenheit und lenken von Ängsten und Schmerzen ab. Wer Kinder in belastenden Situationen erlebt hat, weiß dass sie etwas brauchen, woran sie sich festhalten können. Da der Teddy nach der Fahrt mit dem Rettungswagen auch behalten werden darf, besteht natürlich immer ein großer Bedarf.

Die Kinder der Kinderfeuerwehr Menden haben symbolisch die 200 kleinen Trostbären vom Sponsor „Wach- und Sicherheitsdienst Iserlohn“, vertreten durch Michael Fellenberg, entgegengenomen. Die Feuerwehr Menden bedankt sich ganz herzlich für diese wichtige Unterstützung.