Zugdienst unter Corona Bedingungen

Am vergangenen Samstag fand für die Rund 60 Kameraden des Löschzuges Süd, welcher aus den Löschgruppen Lendringsen und Oesbern besteht, der erste praktische Übungsdienst unter Anwendung eines ausgearbeiteten Hygienekonzeptes statt. Das Konzept sieht unter anderem den Dienstbetrieb in Kleingruppen, das Tragen von FFP2 Masken, einhalten von Sicherheitsabständen, sowie das vorherige Durchführen von Schnelltests vor. 

Zuvor konnte der Dienstbetrieb nur über eine Onlineplattform in Form von Präsentationen oder Livestreams durchgeführt werden. Um festzustellen, ob die erlernten Fertigkeiten des Feuerwehrhandwerkes noch beherrscht werden, wurden in kurzer Zeit jeweils drei kleine Einsatzszenarien abgearbeitet. Bei der ersten Übung handelte es sich um einen Brand einer Gartenhütte, bei welcher simuliert wurde, dass ein vermeintlich erloschener Kohlegrill bereits wieder zurück geräumt wurde und sich dann zu einem Schwelbrand entwickelt hat. Bei der zweiten Übung wurde der Fokus auf die Menschenrettung über Tragbare Leitern von einem Balkon geübt. In der dritten und letzten Übung musste eine besonders schonende technische Rettung einer eingeklemmten Person zwischen zwei  Bäumen durchgeführt werden. 

Das Fazit der Kameraden und Zugführung war durchgehend positiv, auch wenn die vorherige Planung aufgrund der Corona Situation besonders umfangreich war und das übliche anschließende Beisammensein am Feuerwehrgerätehaus ausbleiben musste.

Übung: Eisrettung im Bürgerbad Leitmecke

Am vergangenen Samstag nutzte die diensthabende Wachabteilung die optimalen Wetterbedingungen, um sich mit dem Thema Eisrettung zu beschäftigen.

Nach einer kurzen Theorieeinheit, in der aufgezeigt wurde, welche Möglichkeiten zur Eisrettung zur Verfügung stehen, fuhr der Rüstzug der Feuer- und Rettungswache zum Bürgerbad.
Vor Ort wurde das Anlegen des Wasserrettungsanzug und das Retten mit den verschiedenen Mitteln geübt. Unter anderem kamen dabei das Rettungsbrett und ein Teil der Multifunktionsleiter zum Einsatz.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Feuerwehr Menden für derartige Einsätze gut gerüstet ist. Zudem möchten wir uns beim Team des Bürgerbad Leitmecke bedanken, das uns diese Übung ermöglicht hat.

Die Feuerwehr Menden weist in diesem Zuge nochmals eindringlich darauf hin, dass Eisflächen nicht betreten werden sollten.

 

 

Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Süd

Bei der Dienstbesprechung des Löschzuges Süd am vergangenen Samstag im Gerätehaus am Walzweg blickte Löschzugführer Thomas Büscher gemeinsam mit 52 anwesenden Kameradinnen und Kameraden auf das ereignisreiche Jahr zurück.

Zahlreiche Einsätze in Lendringsen und Umgebung, sowie überörtliche Einsätze beschäftigten die Löschgruppen Lendringsen und Oesbern im vergangenen Jahr. Der “dickste Brocken” in der Historie von 2019 war sicherlich der Gebäudebrand in der Innenstadt von Iserlohn, zu der Teile aus allen Mendener Feuerwehren zusammengerufen wurden. Hierbei wurde betont, wie professionell das Erscheinungsbild über die Stadtgrenzen hinaus war und wie gut die Zusammenarbeit mit allen anderen Löschgruppen funktioniert hat. Neben den Einsätzen verbrachten die Kameraden des Löschzuges Süd auch im Jahr 2019 wieder viel Zeit mit Übungen (vor allem im Bereich der Verletzten-Dekontamination, welche eine Sonderaufgabe des Löschzuges Süd ist) und zahlreichen Besuchen von Lehrgängen und Seminaren. Ein besonderes Highlight war hier sicherlich die Stadtübung vom 13.10.2019, bei welcher die Leistungsfähigkeit der gesamten Mendener Wehr unter Beweis gestellt werden konnte.

Es gab auch wieder einige Beförderungen zu vor zu nehmen: Dominik Hamer wurde zum Feuerwehrmann und Sonja Henke sowie Nils Heckmann wurden zum/ zur Hauptfeuerwehrfrau/-mann befördert. Phillip Brinkmann erhielt die Beförderung zum Unterbrandmeister.

Atemschutzdienst des Löschzuges Süd

Am vergangenen Freitag, den 06.12.19, wurde bei dem Atemschutzdienst ein besonderes Augenmerk auf die Realbrandausbildung gelegt. Dazu besprachen die Lendringser und Oesberner Kameraden zunächst theoretisch die Entstehung und den Verlauf eines klassischen Zimmerbrandes.

In der Praxis wurde das Besprochene durch einen Versuch an einem Modellhaus nochmal anschaulich vermittelt. Des Weiteren schenkte Ausbilder Matthias Kimna dem richtigen Umgang mit dem Strahlrohr besondere Aufmerksamkeit.

Es ist immer wichtig auch die Basics zu wiederholen und aufzufrischen, da sich im Laufe der Jahre Löschtechniken ändern können.

Passend zum Nikolaustag stattete dieser den Kameraden dann auch einen Besuch ab und bedankte sich für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Erfolgreiche Teilnahme am Hemeraner Firefighter Treppenlauf

Auch in diesem Jahr starteten wieder einige Teams der Feuerwehr Menden beim Hemeraner Firefighter Treppenlauf.
In vollständiger persönlicher Schutzausrüstung und mit angeschlossenem Atemschutzgerät mussten die 466 Treppenstufen bis auf den Jübergturm bezwungen werden. Die zwölf Mendener meisterten diese Aufgabe mit Bravur.
Dabei konnten sich Marco Rocholl (Feuerwehr Menden) und Jan Schwartpaul (Feuerwehr Balve) in diesem Jahr den ersten Platz sichern. Nach bereits 4:43 Minuten überquerten die Beiden die Ziellinie. Dicht verfolgt wurden sie dabei allerdings von Axel Stücken (Feuerwehr Menden) und Manuel Herrmanns (Feuerwehr Balve), die den zweiten Platz belegten mit 4:45 Minuten.