ABC-Einsatz auf der Provinzialstraße

Am Freitagabend musste die Feuerwehr Menden erneut Richtung Halingen ausrücken: Auf der Provinzialstraße hatte ein Anrufer eine „chemisch“ riechende Flüssigkeit gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine weißliche Flüssigkeit fest, welche sich auf einer länge von ca. 200m auf der gesamten Fahrbahnbreite verteilt hatte. Nach kurzer Erkundung stand fest: Ein landwirtschaftliches Fahrzeug hatte aus einem Tank ca. 2000L verdünntes Pflanzenschutzmittel verloren.

Nach der telefonischen Rücksprache mit dem Hersteller des Mittels war klar, dass von der Flüssigkeit erstmal keine weitere Gefahr ausgeht, allerdings solle das Einlaufen in die Kanalisation verhindert werden. Daher konnte die Straße nicht einfach mit Wasser abgespritzt werden. Ein Spezialunternehmen wurde hinzugezogen, welches die verbleibende Flüssigkeit aufnahm und die Straße reinigte. Die Provinzialstraße blieb daher zwischen der Halinger Dorfstraße und der neuen Straße für rund zwei Stunden gesperrt.

Im Einsatz befanden sich der Rüstzug der Feuerwache sowie die Löschgruppen Halingen und Bösperde der Freiwilligen Feuerwehr.

LKW-Brand und Unfall sorgen für lange Staus

Um kurz nach elf Uhr morgens wurde der Rüstzug der Feuer- und Rettungswache zu einem LKW-Brand alarmiert. Auf der B515n in Höhe des Bessemer Wegs war es zu einem Brand in der Partikelfilteranlage eines LKW gekommen. Der Fahrer hatte bereits Vorarbeit geleistet und mit einem Pulverlöscher die sichtbaren Flammen erstickt. Die Feuerwehrleute demontierten nach Kühlung die Anlage und löschten diese dann komplett ab. Die Straße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Ca. 15 Minuten später kam dann die nächste Meldung, ein Traktor war auf der Drüpplingser Straße von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Dach liegengeblieben.

Der Fahrer konnte nicht selbstständig unter dem Fahrzeug hervorkriechen, sodass die Kameraden der Löschgruppen Bösperde und Halingen ihm halfen. Er kam anschließend vorsorglich ins Krankenhaus.

Mithilfe des Rüstwagens der hauptamtlichen Wache und des Löschfahrzeuges der LG Halingen wurde der Trecker wieder auf die Reifen und anschließend auf die Straße gezogen.

Die Straße war für ca. 1,5 Stunden gesperrt.

 

Sirenenalarm: Schwerer Verkehrsunfall auf dem Bräukerweg

Am späten Montagabend wurden Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Menden zu einem schweren Verkehrsunfall auf dem Bräukerweg alarmiert. Ersten Meldungen nach sollten drei Personen in einem verunfallten PKW eingeklemmt sein, aus diesem Grund löste die Kreisleitstelle Sirenenalarm aus. Noch während sich die Einsatzkräfte auf der Fahrt zum Unfallort befanden, konnten Ersthelfer alle Insassen des PKW befreien, sodass sich der Rettungsdienst unmittelbar um die insgesamt fünf Verletzten kümmern konnte. Zur Unterstützung des Notarztes und der beiden Mendener Rettungswagen kamen auch je ein Rettungswagen aus Balve und Hemer zum Einsatz. Die erste Sichtung ergab: Drei Leichtverletzte und zwei Mittelschwerverletzte von denen vier Patienten in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden.

Die Einsatzkräfte des Rüstzuges der Feuerwache und des Löschzuges Mitte kümmerten sich derweil um den verunfallten PKW, welcher augenscheinlich mit einer Straßenlaterne kollidiert war und diese zu Boden riss. Der Kleinwagen selber schleuderte anschließend zurück auf die Straße, blieb hier auf der Seite liegen und sorgte für ein regelrechtes Trümmerfeld. Auslaufende Betriebsmittel wurden durch die Feuerwehr abgestreut, der Brandschutz sichergestellt sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Des Weiteren musste direkt zu Beginn der Bräukerweg für die Rettungsmaßnahmen gesperrt werden.

Die hinzugerufenen Stadtwerke Menden schalteten die noch leuchtende Laterne stromlos, bevor Feuerwehrleute diese mit einem Trennschleifer abtrennten. Um an die Fahrzeugbatterie zu gelangen wurde ein hydraulischer Spreizer eingesetzt, da sich die stark verformte Motorhaube nicht mehr öffnen ließ.

Insgesamt befanden sich 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 10 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und mehrere Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Der Bräukerweg blieb für die Rettungsmaßnahmen, die Unfallaufnahme der Polizei und die Aufräumarbeiten für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

 

Auslaufendes Hydrauliköl und Unterstützung Rettungsdienst

In Oberrödinghausen riss sich am Donnerstagabend ein LKW den Hydrauliktank auf. Daraufhin flossen die 200 Liter aus und verteilten sich auf einer Fläche von ca. 100 m². Die hinzugerufene Feuerwehr konnte die Fläche mit Bindemittel eindeichen und somit eine weitere Ausbreitung verhindern. Ein Spezialunternehmen wurde hinzugerufen, welches die weiteren Maßnahmen übernahm. Nach über einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Noch während des Einsatzes in Oberrödinghausen wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Menden zu einer Reanimation in den Ortsteil Platte-Heide alarmiert. Da sich die Einsatzstelle in einem Garten befand und die Dunkelheit eintrat, wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert, um die Einsatzstelle auszuleuchten und den Rettungsdienst zu unterstützen. Der Rettungsdienst verbachte den Patienten am Abend in ein Krankenhaus.

Schwerer Verkehrsunfall auf dem Bräukerweg

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam die Fahrerin eines Golf auf dem Bräukerweg von der Fahrbahn ab. In Höhe der dortigen Tankstelle kollidierte sie frontal mit einem Baum. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst fanden die Fahrerin noch in ihrem Fahrzeug sitzend vor. Ohne technische Mittel konnte diese aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Rettungsdienst und ein Notarzt leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein, die Patientin verstarb aber noch an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und unterstützte den Rettungsdienst. Nach 45 Minuten konnte ein Großteil der rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwache und des Löschzuges Mitte den Einsatz beenden.

Die Pressemitteilung der Polizei:
Eine 70-jährige Mendenerin befuhr mit ihrem PKW VW Golf am heutigen Tag gegen 00.35 Uhr den Bräuckerweg in Fahrtrichtung Menden. In Höhe der Aral-Tankstelle kam sie vermutlich auf Grund eines medizinischen Notfalls nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum neben der Fahrbahn. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb die Mendenerin noch am Unfallort. Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache dauern an.