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Historie – Löschgruppe Halingen

Geschichte 1934 bis 1975

In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 fiel ein Großteil des Berliner Reichstagsgebäudes den Flammen zum Opfer. Der Plenarsaal und einige umliegende Räume brannten völlig aus. Die Ursache konnte damals sehr schnell geklärt werden: Brandstiftung. Jedoch konnte nicht abschließend geklärt werden, wer den Brand legte. Die Nationalsozialisten hielten es für einen Aufstandsversuch der KPD. Andere hingegen glaubten, die Nationalsozialisten selber hätten den Brand gelegt, um die KPD zu belasten und daraus Vorteile bei der Reichstagswahl am 05. März 1933 zu erlangen. Tatsächlich gewann die NSDAP die Wahl eindeutig.
Eine weitere Folge aus dem Brand war die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933, bekannt geworden als „Reichstagbrandverordnung“. Sie war u. a. die Grundlage für die Gleichschaltung und Zentralisierung des gesamten staatlichen Gefüges des Deutschen Reiches. Durch das preußische Gesetzt über das Feuerlöschwesen vom 15. Dezember 1933 wurden nun alle Feuerwehren aufgelöst und eine einheitliche Feuerwehr gegründet, die der Polizei unterstellt war.

1934

erstes spritzenhaus

erstes Spritzenhaus unter Wiemanns Eichen

Am 1. Februar 1934 wurde die Feuerwehr Halingen gegründet. Die Gründungsversammlung fand in der Gaststätte Hoenhorst statt. Der erste Brandmeister sollte Wilhelm Hennemann sein. Der Stellvertreter wurde Josef Dreber. Ebenfalls zum Vorstand gehörten Schriftführer Ludwig Romeis und Steigerführer Fritz Hans. Von nun an sollten die Kirchenglocken zum Einsatz rufen.
Am 18. Februar 1934 fand die Gründung einer Einheitlichen Feuerwehr e.V. für den Ortspolizeibezirk des Amtes Menden statt, bei der die Feuerwehr Halingen als Löschzug 4 eingegliedert wurde.Auch vor 1934 versuchte man dem „Roten Hahn“ Herr zu werden. Ein Spritzenhaus war unter Wiemann’s Eichen bereits vorhanden und eine Spritze gab es seit ca. 1900. Sie wurde von zwei Pferden gezogen, die von umliegenden Bauern zur Verfügung gestellt wurden. Aus der Nachbarschaftshilfe heraus wurden Löschmannschaften gebildet, die bei Bränden in den Einsatz gingen.

Einige große Brände aus dieser Zeit:

1908 Haus Hennemann
1910 Haus Wilmes-Kersting
1925 Haus Bergmann / Biermann
1927 Sägewerk Dahlhausen
1933 Haus Goeke

1935

erste lschgruppe

erste Löschgruppe, angetreten vor der heutigen Gaststätte Hoenhorst

Im Jahre 1935 gab es die ersten Uniformen, aber nur Rock, Helm und Leine. Die Hose musste selber gekauft werden.
Am 30. März nahm die Feuerwehr zum ersten Mal an einem großen Feuerwehrtreffen in Paderborn teil. Das erste Feuerwehrfest fand am 01. Juni 1935 im Kamp bei Hoenhorst statt. Einen Tag später wurde an gleicher Stelle das Schützenfest des Bürgerschützenvereins Halingen gefeiert.
Der erste Ausbilder der Halinger Wehr war Kamerad Karl Maffei aus Bösperde. Wilhelm Hennemann übernahm nach der Ausbildung in der Landesfeuerwehrschule Warendorf das Kommando.1936

Ab 1936 wurde unter Wilhelm Hennemann immer sonntags Dienst gemacht. Eine jährliche Dienstbesprechung sollte im Gasthof Schocke durchgeführt werden.
Während des Krieges wurden die Wehrmänner unter der Führung von Heinrich Kost und Clemens Sahlmen durch Handsirenen zum Einsatz gerufen.

1942

Durch Kriegseinwirkungen brannte 1942 gleichzeitig bei Baumgarten das Wohnhaus und bei Bauer Severin ein Misthaufen, der sich durch Brandplättchen eines Fliegerangriffes entzündet hatte.

1943

Durch die Möhnekatastrophe am 17. Mai 1943 ertranken insgesamt 17 Halinger Bürger in den Fluten der Ruhr. Die Halinger Feuerwehr war zum größten Teil damit beschäftigt, die Kellerräume der Häuser leer zu pumpen.

1944

1944 wurde durch eine Brandbombe eine Scheune auf Hof Feldmann zerstört. Im Dezember wurde Strotkötters Haus bombardiert und brannte aus.

1945

1945 gab es zwei große Einsätze. Es brannten eine Scheune auf Gut Bergmann/Biermann und ein Kornhaufen auf dem Hof Helle.
In einer „Nachtaktion“ am 05. Mai 1945 wurden gegen 4:00 Uhr eine Spritze und 20 Schläuche aus Wehrmachtsbeständen „beschafft“.

1946

1946 war der erste große Waldbrand nach dem Krieg auf dem Wälkesberg zu bekämpfen.

1947

schule

ein Kellerraum der Schule diente als vorübergehendes Gerätehaus

1947 zog die Feuerwehr vom Spritzenhaus in einen Kellerraum der Schule um. Dort wurden von nun an auch die Dienste gestaltet und durchgeführt.Für die Zeit von 1948 bis 1954 sind leider keine Aufzeichnungen vorhanden, die unmittelbar das Wirken des Löschzuges 4 im Amt Menden betreffen.

1955

Auf der Generalversammlung am 05. März 1955 wurde Brandmeister Josef Dreber durch Amtsdirektor Vaßen zum Oberbrandmeister ernannt.
Die regelmäßigen Übungsabende wurden durch eine Abschlussübung auf Hof Biermann im Bertingloh Ende Oktober in diesem Jahr beendet.

1957

Mit Sirenenalarm für die Halinger und Sümmeraner Wehr begann am 21. Januar das Jahr 1957. Feuer in den Wohnbaracken in Dahlhausen! Hierbei handelte es sich um eine Alarmübung.
Josef Dreber gab am 02. Februar sein Amt als Löschzugführer an Heinrich Kost ab. Heinrich Kost besuchte den nun erforderlichen Oberfeuerwehrmann Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Warendorf im Oktober 1957.
In der Niederschrift über die Sitzung der Gemeindevertretung Halingen vom 19. Februar weist Amtsdirektor Vaßen auf die Notwendigkeit eines Feuerwehrgerätehauses in Halingen hin. Die Kosten hierfür würden sich voraussichtlich auf ca. 45000 DM belaufen. Der Bauantrag wurde am 25. Juli gestellt. Die Baugenehmigung auf dem Grundstück in der heutigen Rittershausstraße wurde am 19. September vom Landkreis Iserlohn erteilt.
Von der Stadt Menden konnte am 09. März ein gebrauchter Ford Mannschaftstransportwagen (Baujahr 1931) für 300 DM übernommen werden.
Am 10. Juni brannte der Dachstuhl einer Scheune auf Hof Wiemann ab. Durch schnelles Eingreifen der Wehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Die zur Hilfe gerufenen Wehren aus Bösperde, Lendringsen und Langschede kamen nicht zum Einsatz.

1958

erstes fahrzeug

Ford Veteran von 1931

Zwei Einsätze waren im Jahre 1958 zu bewältigen. Ein Stubenbrand an der Provinzialstraße, der schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, und ein Einsatz zur Behebung eines Wasserschadens in Dahlhausen, bei dem es galt, mehrere Kubikmeter Wasser aus einem Keller zu pumpen. Die Abschlussübung fand am 25. Oktober auf Hof Biermann, Bertingloh, statt.
Die Planungen für das neue Gerätehaus machen Fortschritte. Es existierten bereits die ersten Zeichnungen.1959

Leider war die Finanzierung auch im Jahre 1959 noch nicht geregelt. Die Regierung in Arnsberg hatte die Beihilfe aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer abgelehnt, da nicht genügend Mittel zur Verfügung standen. Der Antrag auf Beihilfe zur Errichtung des Gerätehauses wurde im Jahre 1960 erneut gestellt.
Am 09.September 1959 rückte die Feuerwehr zu einem Waldbrand auf dem Wälkesberg aus. Dieser Einsatz sollte die Kameraden auf eine ganz besondere Probe stellen, die später in das Halinger Feuerwehrlied aufgenommen wurde. Bei diesem Einsatz entzündete sich das eigene Auto. Eine kuriose Geschichte, über die man auch heute noch gerne lacht. Natürlich konnte das Auto gerettet werden.

1960

Im Jahre 1960 verkündete Amtsbrandmeister Braukhaus, dass man in absehbarer Zeit neue Fahrzeuge anschaffen wolle. Eins davon sollte für die Halinger Wehr vorgesehen werden.
Bei der Abschlussübung am 29. Oktober bei Mönninghoff wurden die Improvisationskünste des Maschinisten getestet. Nach Inbetriebnahme der Pumpe TS 8/8 flog ein Stopfen aus dem Pumpengehäuse. Maschinist van de Pol konnte den Schaden provisorisch beheben und mit etwas Verspätung konnte die „brennende“ Scheune gelöscht werden. Tatsächliche Einsätze gab es im Jahre 1960 Acht an der Zahl. Einmal mussten auf Grund von starken Sturmböen Bäume von der Fahrbahn beseitigt werden und ganze sieben Mal wurden Keller leer gepumpt.

1961

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das neue Tragkraftspritzenfahrzeug löste den alten Veteran ab

1961 begann endlich der Neubau des Gerätehauses in der heutigen Rittershausstraße. Die Maurerarbeiten sollten am 06. September beginnen. Das versprochene neue Auto gab es am 07. August. Ein Tragkraftspritzenfahrzeug (Ford FK 1000) stand von nun an für die Aufgaben der Wehr zur Verfügung, Neupreis 8787,78 DM. Weitere 3900 DM wurden in eine neue Tragkraftspritze (Pumpe) investiert, die versehentlich beinahe nach Sümmern geliefert worden wäre.1962

Am 16. Juni 1962 fand auf Hof Amecke-Mönninghoff eine Großübung statt. Leider geriet das Halinger Tragkraftspritzenfahrzeug bei der Anfahrt von der Straße ab und stürzte eine kleine Böschung hinunter. Verletzt wurde dabei niemand, aber das Fahrzeug wurde stark beschädigt, sodass eine neue Karosserie und neue Verglasung erforderlich war. Dennoch gab es 1962 auch Anlass zur Freude. Am 17. November konnte nach einer Alarmübung an der Schule das lang ersehnte neue Gerätehaus an die Halinger Wehr übergeben werden.

1963

gertehauseinweihung

Einweihung des neues Gerätehauses 1962

Im Jahre 1963 nahm die Halinger Wehr an einer Großübung in Sümmern teil. Reelle Einsätze gab es in diesem Jahr nicht.1964

Zwei Brände und eine Großübung in Lendringsen zeigte die Bilanz des Jahres 1964. Die Wehr hatte einen Dachstuhlbrand im Oktober und einen Brand am Hüllberg im November zu bekämpfen.

1965

1965 sorgte ein verstopfter Kanal für einen Hochwasser-Einsatz an der B233 in Dahlhausen. Am 20. September folgte dann ein Großbrand bei Schoppe in Langschede. Nur sechs Tage später Feuer bei BEGA im Hennenbusch. Diesmal handelte es sich allerdings um eine Übung, die auf Wunsch der Fabrikanten Gantenbrink durchgeführt wurde. Die Fabrik im Hennenbusch war gerade fertig gestellt worden und nun sollten die Möglichkeiten eines Löschangriffs geprüft werden. Hierzu wurden das Tanklöschfahrzeug des Amtes und die Wehren Bösperde und Halingen alarmiert.

1966

Drei Brände und einen Verkehrsunfall hatte die Wehr im Jahre 1966 zu bewerkstelligen. Am 14. März brannte es bei der Firma Kraas in Bösperde, gefolgt von zwei Bränden am 24. April und 20. Dezember in Halingen. Am 05 April stürzte in Dahlhausen ein Öltankwagen um.

1967

1967 suchte wieder ein Brand den Hof Biermann heim. Diesmal brannte eine Remise. Auch im Jahre 1967 gab es wieder einige nach Unwettern voll gelaufene Keller, was die Wehr aber vor keine großen Probleme stellte. Problematisch ist aber noch immer die Wasserversorgung auf dem Gelände der Firma BEGA. Deshalb wurde die alte Pumpe TS8 an BEGA verliehen.

1968

1968 bekam der Hennenbusch durch eine Ringleitung den Anschluss an das Wasserrohrnetz. Damit war von nun an die Wasserversorgung für BEGA sichergestellt und man war nicht mehr nur auf die Löschteiche angewiesen. Einsätze gab es 1968 zwei. Einen Gebäude- und einen PKW-Brand.

1969

Einen weiteren Brand gab es im März 1969 am Wälkesberg. Am 10. Mai fand eine Großübung des gesamten Amtes Menden am Haus Kotten in Bösperde statt. Für Hochwassereinsätze sollte im kommenden Jahr eine elektrische Pumpe angeschafft werden.

1970

Eine weitere Anschaffung gab es im Jahre 1970 für alle Wehren des Amtes Menden. Es wurden Sprechfunkgeräte angeschafft, die den Einsatz der Feuerwehr erheblich vereinfachten. Die Abschlussübung fand am 31. Oktober auf Hof Hans in Dahlhausen statt. Hier wurde das Wasser sowohl aus der Wasserleitung als auch aus dem Teich des Schlosses Dahlhausen entnommen.

1971

Am 16.November 1971 brannte eine Scheune auf dem Gut Amecke-Mönnighoff. Hier waren recht lange Schlauchleitungen zu verlegen, die die Möglichkeiten des Halinger Tragkraftspritzenfahrzeugs schnell überstiegen. Nach diesem Einsatz wurde auf Grund fehlender Schläuche beschlossen, dass Halingen ein größeres Fahrzeug brauchte.

1972

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Übergabe des neuen LF8

Im Jahre 1972 holte man nun Angebote verschiedener Hersteller ein. Wunschfahrzeug war ein LF8 schwer mit Allradantrieb. Leider war für ein Standard-Allradfahrzeug das Gerätehaus zu klein. Außerdem war so ein großes Fahrzeug in Bösperde vorhanden. Zur Auswahl standen letztendlich ein Opel Blitz mit einem Feuerwehr-Aufbau von der Firma Ziegler und ein Mercedes Benz mit einem Aufbau von Schlingmann. Nach Besichtigung beider Fahrzeuge überzeugte die Ausführung der Firma Schlingmann und wurde zum Endpreis von 49.875 DM bestellt.
Einsätze gab es neben einer Übung im Betonsteinwerk Weimer im Hennenbusch und einer Großübung bei der Firma Jost in Sümmern nicht.1973

1973 hingegen war ein sehr einsatzreiches Jahr. Es begann am 24. März mit einem Waldbrand am Hüllberg, am 26. Mai brannte eine Böschung im Osterfeld, am 24. Juli ein weiterer Waldbrand an der Vogelstange (In den Hesserlen), am 19. August brannte ein Strommast an der B233, am 14. September ein Strohhaufen im Osterfeld und am 26. September der Kamin auf Hof Amecke-Mönninghoff.

lf8

Das neue LF8 diente von nun an der Löschgruppe Halingen

Am 23. Oktober war der große Tag dann endlich da. Das neue LF8 stand vor der Tür und wurde feierlich an Hubert Witthaut, der am 24. März zum neuen Halinger Gruppenführer ernannt wurde, übergeben. Gut einen Monat später stand das neue Fahrzeug vor seiner ersten Bewährungsprobe. Am 1. Dezember 1973 wurde die Halinger Feuerwehr zu ihrem spektakulärsten Einsatz in der Geschichte der Wehr gerufen – der Kirchturm der St. Antonius Einsiedler Kirche stand in hellen Flammen. Mit Unterstützung der Wehren des Amtes Menden und der nachbarschaftlichen Hilfe der Wehren aus den Städten Menden, Fröndenberg und den Gemeinden Langschede und Ardey konnte verhindert werden, dass das Feuer auf das Kirchenschiff übergriff. Bei Temperaturen um minus 15 Grad standen ca. 100 Feuerwehrmänner einem recht seltenen Einsatz gegenüber.Hierzu ein Beitrag aus der Zeitschrift „Der Feuerwehrmann“, dem Organ des Feuerwehrverbandes des Landes NRW:

Einen Tag vor dem 1. Advent: Kirchturm wurde zur Fackel

Wie eine riesige Fackel in einer tief verschneiten Landschaft stand der Turm der Halinger St.-Antonius-Kirche am Samstag im Morgendämmerlicht (siehe Titelbild). Den Halingern bot sich ein gespenstisches Bild. Hoch schlugen die Flammen aus dem Turm des Gotteshauses, der für die Gemeinde seit vielen Jahrzehnten Mittelpunkt und Wahrzeichen war. Wenige Minuten nach Bemerken des Brandes stand schon die Löschgruppe Halingen im Einsatz, den sie allein nicht bewältigen konnte. Um 7.30 Uhr hatte das Feuer die Zeiger an einem der Zifferblätter der Turmuhr gestoppt. Dass das Feuer um 7.50 Uhr bereits den ganzen Turm erfasst hatte, zeigten die Uhren auf den anderen Seiten des Turmes. Doch um die Zeit waren zusätzlich die Wehren des Amtes Menden sowie die Wehr der Stadt Menden alarmiert und darüber hinaus rückte zu nachbarlicher Löschhilfe die Fröndenberger Wehr an. Gemeinsam standen ca. 100 Feuerwehrmänner bei etwa 15 Grad Kälte in einem schweren Einsatz. Nach einem zuerst durchgeführten Innenangriff durch die Lendringser Wehr, die sich dann wegen zu großer Gefahr zurückziehen musste, konnte ein weiterer Löschangriff nur hauptsächlich über die DL 30 von Menden und Fröndenberg durchgeführt werden. Die wichtigste Aufgabe blieb im Augenblick indessen einzig und allein, das Kirchenschiff vor den Flammen zu schützen. Gegen 10 Uhr, um jene Zeit, als das sich schon stark neigende Kreuz von der Spitze des verkohlten Gebälks des Turmdachs in die Tiefe stürzte, wussten die Halinger, dass im Gottesdienstraum selbst kein Schaden entstanden war. Sowohl der wertvolle Hochaltar als auch andere wertvolle Kunstwerke sind Dank des Einsatzes aller Feuerwehrmänner in eisiger Kälte der Gemeinde erhalten geblieben.

1974

1974 kam es am 3. April zu einem weiteren Großbrand auf dem Wälkesberg. Am 6. Juni wurde die Halinger Wehr zu einem Verkehrsunfall auf der Provinzialstraße gerufen. Ein PKW brannte am 13. Dezember. Am 26. Dezember gab es gleich zwei Hochwassereinsätze zu bewältigen.
Bereits im Jahre 1973 trat Brandmeister Witthaut mit der Bitte, eine zusätzliche Garage am Gerätehaus zu errichten, an die Gemeinde heran. Das alte Tragkraftspritzenfahrzeug wurde nun als Mannschaftstransportwagen eingesetzt. Durch das neue LF8 fehlte eine Unterstellmöglichkeit. Des Weiteren war der Schulungsraum viel zu klein geworden und es gab keine Toiletten und Waschmöglichkeiten. So stellte sich also heraus, dass das nun ca. zehn Jahre alte Gerätehaus schon erheblich vergrößert und den neuen Gegebenheiten angepasst werden musste. Im November 1974 begannen die Bauarbeiten. Es wurde ein Anbau an das Gerätehaus gesetzt, der als Schulungsraum vorgesehen war. Der alte Schulungsraum konnte dann als Umkleideraum genutzt werden. Das Arbeitszimmer des Brandmeisters wurde zur Toilette umgebaut und der Mannschaftstransporter bekam eine Fertiggarage vor dem Gerätehaus.

1975

Durch die Kommunale Neuordnung am 01. Januar 1975 sind die Stadt Menden und das Amt Menden, mit Ausnahme der Gemeinden Sümmern und Wimbern, zusammengeschlossen worden. Nach der Neuordnung sind die einzelnen Löschzüge und -gruppen in den Stadtteilen (früheren Gemeinden) bestehen geblieben und zu einer Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Menden zusammengefügt worden. Die Freiwillige Feuerwehr gliederte sich in folgende Züge:

Löschzug 1 und 2 Menden Mitte
Löschzug 3 Menden Süd mit den Gruppen Lendringsen und Oesbern
Löschzug 4 Menden Nord mit den Gruppen Bösperde, Halingen und Schwitten

Erster Stadtbrandmeister wurde Kurt Bensiek, sein Stellvertreter wurde Florian Schwiertz. Erster Zugführer des Zuges Menden Nord wurde Franz Theune aus Bösperde, als seinen Stellvertreter ernannte man Hubert Witthaut aus Halingen.

Am 30. Juli 1975 brannte ein Stall auf Hof Kissing. Am 30. November gab es einen Kaminbrand und am 13. Dezember wurde die Wehr zu einem Ölalarm in die Kläranlage nach Bösperde beordert.
Die Bauarbeiten am Gerätehaus machten Fortschritte und wurden am 07. Oktober beendet.

Geschichte 1975 bis heute

1976

1976 wurde die Halinger Wehr dreimal zu Suchaktionen nach vermissten Mendener Bürgern gerufen. Auf Hof Biermann brannte am 11. August ein Mähdrescher. Am 3. Oktober ereignete sich in Ost-Sümmern ein schwerer Verkehrsunfall. Die Halinger waren zufällig auf dem Weg von Hemer nach Halingen und ganz in der Nähe, als sie über Funk den Unfallort erfuhren. Man eilte sofort zur Unfallstelle. Für drei Menschen jedoch kam jede Hilfe zu spät.

1977

Im Jahre 1977 besuchte Ferdinand Nölle den Brandmeisterlehrgang.
1977 wurde nur ein Ölalarm im Bereich des Wasserwerkes verzeichnet.

1978

1978 wurde am 27. Januar die Ölsperre weiteres Mal im Bereich Wasserwerk aufgebaut. Es gab im laufe des Jahres noch zwei weitere Ölspuren. Auf dem Weg zur zweiten Ölspur wurde kurzfristig umdisponiert. Über Funk kam die Meldung: Dachstuhlbrand Haus Unger in der Dahlhauser Straße.
Am 30. April und 1. Mai veranstaltete die Wehr erstmals ein Fest unter dem Motto „Tanz in den Mai“ in der Halinger Mehrzweckhalle.

1979

1979 brannte wiederum ein Stallgebäude auf dem Hof Amecke-Mönnighoff.

1980

1980 gab es drei Einsätze:
Am 17. Mai einen Verkehrsunfall auf der Gruländer Straße, am 19. Juni einen Waldbrand auf dem Hembrocker Berg in Menden und am 8. Juli einen PKW-Brand auf dem Wälkesberg.

1981

Am 08. Januar 1981 brannte in Halingen ein Kamin. Am 10. Juli wurde die Wehr zu einem Hochwassereinsatz nach Bösperde gerufen. Innerhalb einer halben Stunde hatte der Regen Straßen überflutet und Bäche zum Überlaufen gebracht.

1982

Das Jahr 1982 begann mit einer traurigen Nachricht:
Am 13. Februar verstarb plötzlich und unerwartet Oberbrandmeister und Löschgruppenführer Hubert Witthaut. Mit ihm verloren wir einen ausgezeichneten Kameraden. Ferdinand Nölle übernahm die Löschgruppe Halingen und das Amt des stellvertretenden Zugführers. Ebenfalls 1982 gab Kurt Bensiek das Amt des Stadtbrandmeisters an Franz Theune ab.
Nachdem am 06. November die B233 nach einem Verkehrsunfall gesäubert werden musste, schloss das Jahr mit einem Großbrand ab. Am 25. November stand eine Scheune des Hofes Stuckenhoff in hellen Flammen. Zusammen mit den Kameraden der hauptamtlichen Wache und der Löschgruppe Bösperde gelang es dem Roten Hahn schnell zu Leibe zu rücken.

1983

Die Einsätze im Jahr 1983 begannen am 12. März. Um 110 Uhr heulten die Sirenen. Im Wickenweg in Platte Heide sollte angeblich ein Kellerraum brennen. Als die Halinger Wehr gerade abfahren wollte, bekam sie den Funkspruch: Fehlalarm, alles wieder nach Hause. Auch mit solchen Situationen muss die Feuerwehr leben. Am 7. Mai 1983 rückte die Wehr zur Ölbekämpfung auf der Hönne nach Bösperde aus. Am 15 August 1983 ging es wieder nach Bösperde. In der Firma Gekra-Kraas war ein Brand ausgebrochen. Eine gute Woche später ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Eckeystraße. Die Halinger Wehr beseitigte das ausgelaufene Öl.

1984

jubilum 1984

Das Jubiläum wurde u.a. mit einem Festzug durch das Dorf gefeiert.

Kaminbrand auf Hof Biermann, Bertingloh. So begann das Jahr 1984 mit dem ersten Einsatz am 16. Januar. Ende Mai führte die Ruhr erneut Hochwasser, sodass einige Keller an der Provinzialstraße ausgepumpt werden mussten. Am 11. November brannte ein Motorrad, welches schnell gelöscht wurde, denn wenige Minuten später startete der St. Martinszug, den die Feuerwehr, wie in jedem Jahr, begleitete.
1984 war aber auch Jahr, in dem die Löschgruppe ihr 50- jähriges Bestehen in der Halinger Mehrzweckhalle feierte. Es begann am 15. September. Eigens für diesen Abend wurde das Hippacher Trio aus dem Zillertal unter Vertrag genommen, das mit ihren durch Funk und Fernsehen bekannten Liedern für grandiose Stimmung in der Halle sorgte. Am 16. September fand ein ökumenischer Gottesdienst am Ehrenmal mit anschließender Kranzniederlegung für die verstorbenen und gefallenen Kameraden statt. Nach der Kranzniederlegung setzte sich ein Festzug in Bewegung, an dem die Wehren der Stadt Menden, Fröndenberg, Langschede, Dellwig, Altendorf, Strickherdicke, Ardey, Drüpplingsen, Sümmern und die damalige Werkfeuerwehr Schmöle teilnahmen. Beim anschließenden Festakt in der Mehrzweckhalle wurde Gruppenführer Ferdinand Nölle zum Hauptbrandmeister befördert und zum Zugführer des Zuges Menden Nord ernannt.1985

Am 03. März 1985 brannte eine Fabrik in der Horlecke. Auch die Halinger Wehr wurde alarmiert, brauchte jedoch nicht auszurücken. Am 14. August musste am Wälkesbergweg ein Keller ausgepumpt werden. Ein recht gefährlicher Einsatz folgte am 30. November, als auf dem Gelände der Märkischen Metallwerke in Menden eine Halle brannte, in der mehrere Tonnen Kunststoffe gelagert waren. Nach diesem Einsatz mussten alle eingesetzten Feuerwehrmänner vor-sorglich ins Krankenhaus und sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.
Am 28. August wurde im Rahmen unseres Feuerwehrfestes Heini Kirstein zum Brandmeister befördert und zum Gruppenführer der Löschgruppe Halingen ernannt.

1986

Das Jahr 1986 war mit zwölf Einsätzen eins der einsatzreichsten Jahre der Löschgruppe Halingen. Neben umgestürzten Bäumen, voll Wasser gelaufenen Kellern und Ölspuren, gab es am 18. Januar einen Kaminbrand auf Hof Stuckenhoff. Am 04. April eilten wir zu einem Verkehrsunfall an der Ruhrbrücke, am 02. Juni brannte eine Holzhütte an der Provinzialstraße und am 19. Juli brannte es bei der Firma Schulz in Bösperde. Am 16. November zog die Wehr einen PKW aus dem Graben, am 29. November brannte es nochmals an der Provinzialstraße und am 30. Dezember gab es eine Personensuche. Eine Frau aus Hemer war in die Oese gefallen und wurde vermisst.
Am 12. September heulten gegen 19:30 Uhr die Halinger Sirenen. Wie sich herausstellte, sollte der Löschzug Menden-Mitte zu einer Übung alarmiert werden. Versehentlich wurden aber alle Sirenen ausgelöst. Auch so etwas kann natürlich mal passieren.

1987

Auch das Jahr 1987 war durch Hochwassereinsätze geprägt. Es wurden mehrere Keller ausgepumpt, teilweise tagelang, bis die Ruhr wieder sank. Am 02. Januar gab es, während die Wehr wie erwähnt mal wieder Wasser pumpte, gegen 18.45 Uhr Großalarm. Feuer in der St. Antonius-Einsiedler-Kirche. Hierbei handelte es sich allerdings um eine Falschmeldung, wie sich am Einsatzort schnell herausstellte. Die Feuerwehr wurde alarmiert, weil es im ersten Moment durch die gelbliche Turmbeleuchtung und dem rauchenden Schornstein der Kirche tatsächlich so aussah, als ob sie brennen würde. Unverrichteter Dinge konzentrierte man sich wieder aufs Wasser pumpen. Neben einem Kaminbrand im Hennenbusch und einer Suchaktion im Schwitter Wald gab es abschließend am 07. September noch einen Großbrand bei der Firma Nettelhoff in Schwitten.

1988

Im Jahre 1988 ging es dann wieder etwas ruhiger zu. Am 11. April brannte eine Dachwohnung in der Bredde in Bösperde und am 22. Mai stand eine Scheune auf Hof Gödde in Bösperde in Flammen.

1989

Am 4. Mai 1989 brannte das alte Wohnhaus auf Hof Kissing in Halingen vollständig ab. Abgesehen von einer Ölspur am 13. Dezember gab es 1989 keine weiteren Einsätze. In diesem Jahr wurden für die Feuerwehr Menden die ersten Funkmeldeempfänger eingeführt.

1990

Die neuen Funkmeldeempfänger ermöglichten es von nun an, bei Einsätzen mit geringerem Personalbedarf, die Halinger Wehr ohne die Sirenen zu alarmieren. Diese neue Art der Alarmierung wurde im Jahre 1990 gleich mehrfach genutzt. Es waren in der ersten Jahreshälfte mehrere Sturmschäden zu beseitigen. Alarm per Sirene gab es am 13. Mai, als ein weiteres Gebäude auf Hof Stuckenhoff Opfer der Flammen wurde.

1991

Ein weiterer Großbrand folgte am 11. September 1991. Diesmal brannte eine große Scheune auf Gut Ammelts Hof in der Neue Straße. Dieser Einsatz zog sich über knapp zwei Tage, da sich die Glutnester im Heu und Stroh nur sehr schlecht ablöschen ließen und immer wieder aufloderten.

1992

Im Jahre 1992 schlug der „rote Hahn“ richtig zu. Am 12. Februar wurde auf der Provinzialstraße eine Ölspur beseitigt. In die Kanalisation gelaufenes Benzin im Bereich der Fröndenberger Straße sorgte für eine größere Evakuierungsmaßnahme. Die Wehr wurde am 17. Mai zum ersten von fünf Großbränden in diesem Jahr gerufen. In der Horlecke brannte eine Halle der Firma Stracke-Planen. Am 19. Mai brannte eine Halle der Spedition Degenhardt an der Fröndenberger Straße. Am 17. Juli folgte Großbrand Nr.3 in der Metallwarenfabrik Goeke, wieder im Bereich der Fröndenberger Straße, und am 27. November brannte eine Scheune auf Hof Severin in Halingen. Hierbei fanden 36 Rinder den Tod. Der fünfte Großbrand folgte dann am 16. Dezember auf Hof Düser in Schwitten. Hier brannte ein großes Fachwerkhaus ab.

1993

Das Jahr 1993 begann ebenfalls mit einem Großbrand. Auf Hof Helle auf der Platte Heide brannte am 25. Februar ein Gebäude, gefolgt von einem weiteren Brand am 27. Mai. Diesmal war der Hof Korte in der oberen Heidestraße in Bösperde der Einsatzort. Das Jahr schloss mit zwei voll gelaufenen Kellern am 31. Dezember ab. Den Silvesterabend verbrachte die Löschgruppe wegen erneutem Hochwasser im Keller des Landhauses Dahlhausen!

1994

Der erste Einsatz im Jahre 1994, man ahnt es schon, am 01. Januar, Wasser im Keller des Landhauses Dahlhausen. Am 5. April brannte ein Zimmer in einem Gebäude an der Provinzialstraße. Neben einer Ölspur auf der Halinger Dorfstraße gab es keine weiteren Einsätze.
In Jahre 1994 feierte die Halinger Wehr ihr 60-jähriges Bestehen mit einem Scheunenfest auf Wiemann’s Hof. Ein „Tag der offenen Tür“ im Gerätehaus wäre in diesem Jahr nicht möglich gewesen. Das Gerätehaus wurde ein weiteres Mal zu Baustelle. Der Schulungsraum von 1974 war für die im Laufe der Zeit gewachsene Gruppe zu klein und wurde in Eigenleistung erweitert. Baubeginn war der 30. Juni.

1995

Regen, Regen, Regen. So könnte man den Januar 1995 beschreiben. Im Hugemarkweg lief ein Keller bis unter die Decke voll, weil die Gullys nicht genug Wasser abführen konnten. Das Schloss Dahlhausen und erneut die Gaststätte Landhaus Dahlhausen waren betroffen. Im Oktober brannte auf Hof Gödde (in Bösperde) eine Scheune ab. Ein kurioser Einsatz folgte am 22. November. Einem Halinger Landwirt entwischte ein Rind, welches nun über die Bundesstraße lief. In den Ruhrwiesen konnte das Tier letztendlich überlistet werden und trat nun gezwungenermaßen den Heimweg an. Auch für so etwas ist die Feuerwehr da. Mit brennenden Strohballen auf Hof Stuckenhoff Mitte Dezember, schloss das Jahr 1995 ab. Die Baumaßnahmen am Gerätehaus waren ebenfalls so gut wie abgeschlossen und es war ein fast doppelt so großer Schulungsraum entstanden, indem nun auch endlich die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung ihr „eigenes Eckchen“ bekamen.

1996

Das Jahr 1996 stand ganz im Zeichen der 900-Jahr-Feier. Eigens für das große Fest am 31. August und 01. September wurde der Ortskern von der Kirche bis zur Ritterhausstraße komplett gesperrt. Sowohl Anwohner als auch die ca. 30.000 Besucher parkten ihre Fahrzeuge auf den Wiesen und Feldern am Ortsrand. Zuständig für diese Parkplätze war die Feuerwehr. Höhepunkt war der Festzug am 01. September. Die Feuerwehr präsentierte die historische Entwicklung bis in die heutige Zeit. Angefangen von Ledereimern, die früher in den berühmten Eimerketten zur Brandbekämpfung benutzt wurden, über fahrbare Handdruckspritzen bis hin zum modernen Löschfahrzeug. Der Personalbedarf für diesen Festzug war so groß, dass für die Parkplatzeinweisung an diesem Tag der Löschzug Nord zur Unterstützung kam.
Einsätze gab es im Jahr 1996 natürlich auch. Am 07. Januar wurde der Löschzug Nord alarmiert um eine vermisste Person in den Halinger Ruhrwiesen zu suchen. Am 16. Februar musste ein Gully an der B 515 auf Höhe Hennenbusch gereinigt werden. Das Wasser schoss hier über die Bundesstraße. Am 11. Mai brannte der Dachstuhl eines Wohnhauses am Obergraben in Bösperde. Und zu guter letzt brannte am 11. Juni ein Heuhaufen auf Hof Biermann.

1997

lf8-6 vor der fahrzeughalle

Das neue LF8/6 vor der eigens dafür gebauten Fahrzeughalle.

Am 11. Januar 1997 brannte der Taubenschlag bei Gerbracht in Halingen ab. Am 25. März schlug der „rote Hahn“ bei der Firma Radenbach und Späing in Bösperde zu. Hier brannte ein Holzlager.
In diesem Jahr wurde das alte LF8 durch ein neues LF8/6 abgelöst. Für das neue Fahrzeug war die alte Fahrzeughalle zu klein. Folglich musste eine neue Fahrzeughalle gebaut werden, die vor dem Gerätehaus an der Stelle der kleinen Garage von 1974 errichtet wurde. Die Bauarbeiten begannen am 18. April mit dem Abriss der alten PKW-Garage. Am 17. Oktober konnten dann die neue Fahrzeughalle und das neue Fahrzeug feierlich an die Halinger Wehr übergeben werden.
In diesem Jahr wurde Friedrich Kost zum Gruppenführer ernannt.1998

Sein Stellvertreter wurde Olaf Kirstein im Jahre 1998. Der erste Einsatz für das neue LF8/6 kam am 01. Februar, als eine Werkstatthalle der Firma Hoehle auf dem Unitrans-Gelände am Bräukerweg brannte. Am 01. November gab es nach länger anhaltendem Regen und einem recht hohen Pegelstand der Ruhr mal, wieder einige voll gelaufene Keller.

1999

Im Jahre 1999 gab es am 28. März einen Dachstuhlbrand in der Rittershausstraße. Am 15. April wurde früh morgens Alarm gegeben, da es über Nacht geschneit hatte und viele schon grüne Bäume die Last nicht tragen konnten und demzufolge Äste abbrachen. Die Bertingloher Straße und die Rittershausstraße wurden durch die Halinger Wehr geräumt. Bei der Firma Jost Metall in Bösperde brannte es am 04. Juni und mit einem Kaminbrand im Hennenbusch am 14. November endete das Jahr 1999.

2000

gut ammelts hof

Diese Scheune fiel den Flammen zum Opfer.

Das Jahr 2000 begann mit einem weiteren Großbrand am 20. Februar. Diesmal traf es die zweite große Scheune auf Gut Ammelts Hof. Zwölf Pferde fanden hierbei den Tod. Am 19. April stand eine Scheune auf Hof Scheffer in Bösperde in Flammen. Am 12. Juni gab es einen Dachstuhlbrand an der Provinzialstraße in Halingen. Zu guter Letzt brannte am 02. August ein mit Stroh beladener Anhänger auf dem Hof Wiemann.2001

Im Jahre 2001 kam es zu einem Einsatz am 28. Dezember. An der Landwehr in Bösperde brannte ein Wohnhaus.

2002

Das Jahr 2002 war ebenfalls recht ruhig. Am 26. Februar liefen einige der Wehr bekannte Keller voll Wasser. Einen Einsatz zur Brandbekämpfung gab es in diesem Jahr am 02. September in der Baumschule Lichtendorf in Bösperde. Schwierigkeit hier waren die vielen Glasscherben der Gewächshäuser, die einerseits gefährlich für die Einsatzkräfte waren und andererseits die Schläuche beschädigten. Abschließend wurden am 27. Oktober noch einige Sturmschäden in der Bertingloher Straße beseitigt. Im Rahmen dieses Einsatzes leistete die Wehr den Stadtwerken Menden technische Hilfe bei der Reparatur einer Stromleitung, die durch einen Baum beschädigt wurde.

2003

Im Januar 2003 erreichte die Löschgruppe ein Notruf aus dem eigenen Gerätehaus. Ein verstopfter Kanal sorgte für Wasser im Keller des Gerätehauses. Am 21. Juni wurde Halingen von mehreren starken Gewittern heimgesucht. Gegen Abend schlug ein Blitz in ein Haus in der Neue Straße ein. Wenig später meldeten die Anwohner der Eckeystraße „Land unter“, so dass Garagen und Keller ausgepumpt werden mussten. In den frühen Morgenstunden des 22. Juni ein weiterer Blitzeinschlag. Diesmal traf es einen Schornstein der Firma Fihalux in Bösperde. Zeitgleich ein weiteres Mal Land unter in der Eckeystraße.
Am 23. September begann für die Mendener Feuerwehr ein neues Zeitalter. Die digitale Alarmierung hielt Einzug. Von nun an wurden alle Kameraden per digitalem Funkmeldeempfänger alarmiert. Der erste Einsatz für die neuen Halinger Meldeempfänger kam am 24. Dezember. Glaubte man zunächst, dass der Zentralist an der Wache einen Fehler gemacht hatte – die Einsatzadresse sollte sich in Hüingsen befinden – so stellte sich doch heraus, dass die Kameraden der Löschzüge Süd und Mitte bereits seit dem Vorabend unterwegs waren um einen Hüingser Rentner zu suchen. Der Zug Nord rückte nun als Verstärkung nach und fand den Rentner am frühen Nachmittag im Bereich der Edelburg in Hemer. Die Hilfe kam für ihn allerdings zu spät.

2004

Das Jahr 2004 begann mit einem Schock für die gesamte Mendener Feuerwehr. Auf dem Nachhauseweg verunglückte Kamerad und stellv. Stadtbrandinspektor Ferdinand Nölle. Im Osterfeld wurde er von einem Auto angefahren und verstarb kurz darauf. Mit ihm verloren wir einen vorbildlichen Kameraden, der immer für die Feuerwehr da war.
Größere Einsätze gab es im Mai auf Hof Gödde in Bösperde, im Juli schlug ein Blitz in ein Wohnhaus im Kohlkamp ein, im August brannte ein Bürogebäude der Firma Schlick am Industrieweg, im September brannte eine Scheune auf Hof Rohe an der Provinzialstraße in Bösperde und im Dezember die Werkstatt des Autohauses Antoni im Meisenweg.

2005

2005 war ebenfalls ein sehr einsatzreiches Jahr. Im März brannte eine Lagerhalle in der Straße Alter Bösperder Weg. Problem hierbei waren explodierende Gasflaschen. Weiter ging es im Juni, als ein LKW seine Ladung im Kreisverkehr an der Ruhrbrücke verloren hatte. Die mit schweren Ankerketten beladenen Paletten durchbrachen die Seitenwand des LKW und lagen auf der Straße. Die Ketten wurden durch die Wehr auf ein Ersatzfahrzeug der Spedition verladen. Im September standen Strohballen auf Hof Biggeleben in Bösperde in Flammen, im Oktober gab es einen Gebäudebrand im Obergraben um zu guter letzt im Dezember im Wälkesbergweg.

2006

„Die Welt zu Gast bei Freunden!“ Unter diesem Motto rüstete sich im Jahre 2006 ganz Deutschland für die bevorstehende Fußball Weltmeisterschaft im eigenen Lande. Das betraf natürlich die Feuerwehren gleichermaßen wie alle anderen Organisationen und Einrichtungen, die alle ihren Teil zum Sicherheitskonzept beitrugen. Die Mendener Wehr nahm im April zusammen mit den Wehren Iserlohn, Hemer und Balve an einer groß angelegten Übung teil. Ziel war es, die Fahrzeuge und Besatzungen von acht Löschzügen, die aus je drei oder vier Fahrzeugen mit entsprechenden Besatzungen bestanden, zu koordinieren und mit allem, was nötig ist, zu versorgen. Auch wenn es im Märkischen Kreis kein WM-Stadion gab, war es erforderlich, diese Übung durchzuführen, denn eins der größten Stadien in Deutschland steht im benachbarten Dortmund: das Westfalenstadion mit rund 60.000 Zuschauern pro WM-Spiel. Sollte sich dort ein Zwischenfall ereignen, wären die Wehren des Märkischen Kreises zum Einsatz gekommen. Aber Deutschland zeigte sich während der vierwöchigen WM von seiner besten Seite, ohne nennenswerte Störfälle.
Der Rest des Jahres 2006 verlief durchschnittlich.
Zwei Großbrände gab es zu verzeichnen. Am 24. Mai stand eine Scheune auf Hof Billstein in Barge in Flammen. Schwierigkeit war hier die Wasserversorgung, da eine ca. 500m lange Leitung verlegt werden musste. Genau dieses Szenario hatte der Löschzug Nord einige Zeit zuvor im Rahmen einer Zugübung geprobt, sodass jetzt im Ernstfall die örtlichen Verhältnisse bekannt waren. Am 05. Oktober brannte ein leerstehendes Verwaltungsgebäude auf dem KME Gelände in der Carl-Benz-Straße. Zweimal rückte die Wehr nach starken Gewitterschauern zur Gullyreinigung aus.

2007

Eine durchwachsende Wetterlage bot auch das Jahr 2007. Am 18. Januar wurden im Laufe des Abends nahezu alle Feuerwehren in Deutschland alarmiert. Die Unwetterzentralen meldeten höchste Orkan-Warnstufe für fast ganz Deutschland. Mit Windgeschwindigkeiten zwischen 120 und 150 km/h wütete der Orkan Kyrill über Europa. Schulen beendeten den Unterricht vorzeitig, diverse Brücken und besonders gefährdete Straßenabschnitte wurden gesperrt, die Bahn bremste ihr ICE-Flotte ab und stellte den Fernverkehr gegen 22:00 Uhr komplett ein. Bäume wurden entwurzelt und fielen auf Straßen und Gehwege, was einen Dauereinsatz der Feuerwehren zur Folge hatte. 13 Menschenleben kostete dieser Orkan deutschlandweit. Der entstandene Sachschaden betrug ca. 2 Milliarden Euro. Mit ca. 25 Millionen lagen in den Wäldern von Nordrhein-Westfalen etwa die Hälfte der deutschlandweit entwurzelten Bäume. Die Löschgruppe Halingen war im Stadtgebiet Menden im Einsatz. Am 09. August ließen heftige Regenfälle die Flüsse und Bäche in Menden über die Ufer treten. Zahlreiche Keller an Oese, Bieber und Hönne liefen voll, ganze Straßen wie z.B. Daimler – und Max-Eyth-Straße versanken auf ganzer Länge. Autos standen bis zum Dach im Wasser. Die Aufräumarbeiten reichten bis weit in den nächsten Tag. Nachdem das Wasser zurückgegangen war und die Keller durch die Mendener Wehr leer gepumpt waren, zeigte sich das ganze Ausmaß der Katastrophe. Ca. zwei Wochen später, am 21. August wiederholte sich das Schauspiel ein weiteres Mal. Diesmal jedoch konnte man auf den Erkenntnissen des letzten Hochwassers auf-bauen und schon im Vorfeld Schutzmaßnahmen treffen.
Einsätze zur Brandbekämpfung gab es in diesem Jahr keine zu verzeichnen.

2008

Auch das Jahr 2008 begann stürmisch. Nicht ganz so zerstörerisch wie Kyrill zog in der Nacht vom 29. Februar auf den 01. März Orkan Emma durchs Land. Hier mussten einige Bäume in der Bertingloher Straße und am Wälkesbergweg beseitigt werden. Am 15. Mai brannte bei ATU am Hönnewerth eine Garage aus, gefolgt von einem Schornsteinbrand in der Rittershausstraße am 18. Mai. Am 22. Juni zog nach einem Gewitter eine Windhose durch Halingen. Innerhalb weniger Sekunden gab es umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste im Bereich der Halinger Dorfstraße in Dahlhausen, der Gruländer Straße und der Bertingloher Straße. Am 21. Juli wurde Alarm für die gesamte Feuerwehr Menden ausgelöst. In Lendringsen brannte ein Kabel Recycling Betrieb. Die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen besetzten an diesem Abend die Feuer- und Rettungswache in Menden. Mit einem Feuer im Kanuclub an der Fröndenberger Straße in den frühen Morgenstunden des 13. November schloss das Jahr 2008 ab.

2009

halle jubilum 2009

Blick in die festlich geschmückte Halle

75 Jahre Löschgruppe Halingen! Unter diesem Motto stand das Jahr 2009. Die Löschgruppe wurde am 01. Februar 1934 gegründet. Grundlage dafür war ein Gesetz, das vom damaligen Reichskanzler Adolf Hitler nach einem verheerenden Brand im Berliner Reichstag im Jahre 1933 erlassen wurde. Darin forderte Hitler eine Feuerwehr in jeder Gemeinde. Gefeiert wurde das Jubiläum am 12. und 13. Juni in der Mehrzweckhalle. Am 12. begannen die Feierlichkeiten mit einem Festgottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal. Daran folgte der Festkommers in der Mehrzweckhalle. Am 13. wurde bei bestem Wetter ein Familiennachmittag veranstaltet. Höhepunkt hierbei die Schauübung der Jugendfeuerwehr. Durch Sirenenalarm ausgelöst rückte die Jugendfeuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an, um ein Feuer auf dem Sportplatz zu bekämpfen. Abends sorgten dann die AMIGOS, die Kultband aus dem Sauerland, für Stimmung.Am 14. August konnte der lang ersehnt Mannschaftstransporter, Marke VW T5, in Dienst gestellt werden.

mtw vorm geraetehaus

der neue Mannschaftstransportwagen vor dem Gerätehaus

Einsätze gab es in der ersten Jahreshälfte keine. Am 19. Juli jedoch wurde die Löschgruppe dann zu einem Einsatz gerufen, den sicherlich niemand mehr vergessen wird. Ein PKW war in den Festzug der Schützenbruderschaft St. Hubertus Menden-Nord gefahren. Bilanz dieses Einsatzes waren drei Tote und mehrere zum Teil schwerst Verletzte Personen. Drei Tage später folgte der nächste Großeinsatz. Diesmal im Stadtgebiet Iserlohn. In der Nacht vom 21. auf den 22. Juli wurde das Industriegebiet in Sümmern von mehreren Explosionen erschüttert. Firma WEKA brannte lichterloh. Mehrere Dutzend Meter hohe Flammen stiegen in den Nachthimmel. Die Feuerwehr Menden leistete hier überörtliche Hilfe. Nach diesen zwei Großeinsätzen endete das Jahr 2009 relativ unspektak ulär.2010

Das 2010 war mit sieben Einsätzen ein verhältnismäßig einsatzreiches Jahr. Ein brennender Traktor war Ursache für den ersten Einsatz am 21.05. in Bösperde. Am 14.07. stürzte am Fohrengraben während eines Gewitters ein Baum auf einen PKW. Mit Hilfe der Drehleiter wurde der Baum Stück für Stück zersägt. Ein Verkehrsunfall im Bertlingloher Wald sorgte am 26.07. für Einsatz Nummer drei. Normalerweise kein Einsatz für die Löschgruppe Halingen. Verkehrsunfälle übernehmen die Kameraden der Feuer- und Rettungswache Menden. In diesem Falle jedoch war der Unfallfahrer an der Unfallstelle nicht aufzufinden. Zeugen berichteten, er sei in den Wald gelaufen. Somit begann eine Suchaktion, zu der neben den Löschgruppen Bösperde und Halingen auch ein Hubschrauber der Polizei alarmiert wurde. Weiter ging es am 14.08., als eine Rundballenpresse Feuer fing und einen Flächenbrand auf einem Stoppelfeld an der Provinzialstraße entfachte. Genau zwei Monate später, den 14.10., wieder ein Einsatz an der Bertingloher Straße. Diesmal brannte ein Schornstein. Einen Monate weiter, der 14.11. wurde die Löschgruppe Halingen zu einem Wasserschaden in der Robert-Frese-Straße alarmiert. Bereits die Anfahrt gestaltete sich schwierig, denn die Straße hatte sich in einen „Fluss“ verwandelt. Wassermassen von Feldern am Schilk schossen durch die Straße und ließen einen Keller binnen weniger Minuten über 1,50m hoch voll laufen. Gemeldet als Schornsteinbrand folgte am 04.12. der siebte und zugleich letzte Einsatz im Jahre 2010. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass nicht nur der Schornstein brannte. Auch Teile der Zwischendecke eines kleinen Fachwerkhauses im Osterfeld mussten abgerissen und abgelöscht werden.

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renovierte Fahrzeughalle 2010

Ansonsten verlief das Jahr 2010 in jegliche Hinsicht durchschnittlich. Erwähnt sei an dieser Stelle noch, dass die alte Fahrzeughalle des Halinger Gerätehauses in Eigenleistung (auch finanziell) renoviert wurde. Die Maßnahme war 14 Jahre nach dem letzten Umbau erforderlich geworden. Auch die alten Spinde, die noch aus „der Anfangszeit des Halinger Gerätehauses“ stammten, traten ihren Ruhestand an und wurden ersetzt.

2011

Das Jahr 2011 verlief wieder einmal in jeglicher Hinsicht durchschnittlich. Einsätze gab es in diesem Jahr drei. Am 18. April unterstützten die Halinger die Löschgruppen Menden Mitte, Bösperde und Schwitten bei einem Großbrand an der Frönderberger Straße. Hier stand eine alte Industriehalle in Flammen. Am Freitag den 13. Mai folgte ein Gebäudebrand in Bösperde. Auslöser war hier eine brennende Zigarette, die in einen Blumenkasten vor dem Fenster geworfen wurde. Das Feuer griff auf die Dachkonstruktion über. Für den Verursacher ein wirklicher Freitag der 13. Zu guter Letzt ereilte die Löschgruppe am 08. November ein Notruf aus der Bertingloher Straße. Hier brannte ein Schornstein.

In diesem Jahre gab es einige Veränderungen in der Wehrführung. Carsten Gutberlet wurde neben Olaf Kirstein zum stellv. Gruppenführer ernannt. Michael Neumann stellte sein Amt als Zugführer zur Verfügung, da er seinen Wohnsitz gewechselt hatte und die Mendener Wehr somit verlassen musste. Sein Nachfolger wurde Luz Schneider aus Bösperde.

Am 12.05. verstarb unser langjähriger Kamerad Wilhelm Hennemann.

2012

Die Einsatzlage im Jahr 2012 war recht übersichtlich. Eine brennende Mülltonne an der Halinger Dorfstraße löste einen Einsatz am 30. April aus. Am 17.Juli lief nach starken Regenfällen ein Keller am Föhrling voll Wasser. Er wurde durch die Halinger Wehr leer gepumpt. Das Jahr endete mit einem Schornsteinbrand an der Bertingloher Straße am 31. Dezember.

2013

Auch im Jahre 2013 gab es keine Rekordzahlen, was Einsätze angeht. Am 20. Juni fiel nach einem Gewitter ein Baum auf die Halinger Dorfstraße. Die Straße konnte nach wenigen Minuten wieder freigegeben werden. Am 02. August kam die Halinger Wehr “zufällig” an einem qualmenden Auto auf dem Parkplatz Hoenhorst vorbei. Das Abklemmen der Batterie reichte aus, um Schlimmeres zu verhindern. Am 07. Dezember wurde der Zug Nord als verstärkung zu einem Gebäudebrand an der Wöhrler Straße gerufen. Der Zug Mitte war hier schon einige Stunden tätig.

Erwähnt sei für das Jahr 2013 vielleicht noch, dass unser Kamerad Jürgen Schermutzki, der im Jahr zuvor mit seiner Lebensgefährtin Ulrike aus dem benachbarten Hessen in das Halingen gezogen war, das Amt des stellv. Stadtbrandinspektors übernehmen wird.

Am 1. Dezember 1973 wurde die Halinger Feuerwehr zu ihrem spektakulärsten Einsatz in der Geschichte der Wehr gerufen – der Kirchturm der St. Antonius Einsiedler Kirche stand in hellen Flammen. Mit Unterstützung der Wehren des Amtes Menden und der nachbarschaftlichen Hilfe der Wehren aus den Städten Menden, Fröndenberg und den Gemeinden Langschede und Ardey konnte verhindert werden, dass das Feuer auf das Kirchenschiff übergriff. Bei Temperaturen um minus 15 Grad standen ca. 100 Feuerwehrmänner einem recht seltenen Einsatz gegenüber.

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