Gemeldeter Küchenbrand

Am Freitagabend rückten die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache und der Löschgruppen Lendringsen zur Waldenburger Straße aus. In einer dortigen Wohnung wurde ein Küchenbrand gemeldet.

Der Angriffstrupp, welcher unter Atemschutz in die Wohnung vorging, konnte schnell Entwarnung geben: Es handelte sich um angebranntes Essen auf dem Herd. Der Herd wurde ausgeschaltet, der Topf mit den Essensresten ins Freie gebracht und die Wohnung mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch befreit. Personen kamen nicht zu Schaden.

Silvesterbilanz 2019/20

Die Feuerwehr Menden verzeichnete in der letzten Nacht einen ruhigen Jahreswechsel. Die beiden Mendener Rettungswagen und der Notarzt rückten, im Vergleich zu einer normalen Nacht, zwar zu mehr Einsätzen aus, für den 24-Stunden-Silvesterdienst waren die etwas mehr als 20 Einsätze aber „normal“.

Die Einsatzkräfte des Brandschutzes hingegen hatten mit keinen großen Einsätzen zu kämpfen: Um 0:33 Uhr und 1:21 Uhr löste jeweils die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes in Hüingsen aus. Vermutlich sorgten Rauchschwaden des Silvesterfeuerwerks für die Auslösung – Kein Einsatz für die Feuerwehr. Ein Containerbrand in der Mörickestraße sorgte im Anschluss für den letzten Einsatz der Nacht. Alle Einsätze konnten durch die hauptamtliche Wache abgearbeitet werden.

 

Uhrzeit Ortsteil Straße Stichwort Einheit(en)
00:33 Hüingsen Hüingser Ring Brandmeldeanlage Löschzug Wache
01:21 Hüingsen Hüingser Ring Brandmeldeanlage Löschzug Wache
01:36 Platte-Heide Mörickestraße F0-Kleinbrand HLF Wache

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus – vier Personen über Leitern gerettet

Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Menden über Sirene und Meldeempfänger mit dem Stichwort „Brand – mehrfache Menschenrettung“ in die Straße „Grüner Weg“ alarmiert. Beim Eintreffen brannte eine Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung, der Brandrauch hatte sich bereits über das Treppenhaus ausgebreitet und auch höher liegende Wohneinheiten erreicht. An mehreren Fenstern im Obergeschoss standen Personen, welche ihre Wohnungen nicht mehr verlassen konnten. Daher setzte die Feuerwehr, neben Atemschutztrupps im Innenangriff, auch unmittelbar mehrere Trupps mit tragbaren Leitern zur Menschenrettung ein. Über Steck- und Schiebleitern konnten so insgesamt vier Personen gerettet werden, zwei Personen wurden durch Atemschutztrupps über das Treppenhaus ins Freie gebracht. Weitere Bewohner konnten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Der Rettungsdienst sichtete zwölf Bewohner, von denen sechs in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Alle Verletzten wurden durch den leitenden Notarzt als „grün“, also leichtverletzt, kategorisiert.

Das eigentliche Feuer war indes schnell unter Kontrolle, wesentlich aufwendiger stellte sich die Kontrolle der noch verschlossenen Wohnungen dar. Alle Wohnungen sind mit Stahltüren ausgestattet, zum Öffnen mussten die Einsatzkräfte Brechwerkzeug und eine Ramme einsetzen.

Nach dem Abschluss der Brandbekämpfung und Belüftung des Gebäudes übernahm die Polizei die Brandursachenermittlung.

Im Einsatz befanden sich über 50 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache und des Löschzuges Mitte, zudem war der Rettungsdienst mit einem Notarzt, vier Rettungswagen, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem leitenden Notarzt vor Ort.

Starke Rauchentwickung in Industriehalle

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Menden zu einem Brand im Gebäude in die Siemensstraße alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung in einer Halle des Industriebetriebes, wurde das Alarmstichwort umgehend erhöht. Ein Trupp ging unter Atemschutz in die Halle vor und konnte das Feuer, welches im Bereich eines Maschinenofens ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle bringen.

Im Anschluss der Nachlöscharbeiten wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Nach ca. 1 1/2 Stunden konnten die 50 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache und des Löschzuges Mitte den Einsatz beenden.

Feuer in einer Wohnung

Am Sonntagmittag wurden die Löschzüge der Feuerwache und Mitte über Sirene und Meldeempfänger zu einem Wohnungsbrand an der Werler Straße gerufen. Ersten Informationen zufolge war unklar, ob sich noch Personen in dem betroffenen Gebäude befinden. Die ersteintreffenden Kräfte konnte aber schnell Entwarnung geben: Alle Bewohner hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen, eine Person hatte Rauchgase eingeatmet und wurde durch den Rettungsdienst behandelt.

Das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss hatte ein Trupp unter Atemschutz indes schnell unter Kontrolle.

Nach rund 45 Minuten konnte der Einsatz bereits beendet werden. Die Werler Straße musste für die Dauer der Maßnahmen zwischen Stiftstraße und Fröndenberger Straße gesperrt werden.