Stoppelfeld brennt auf einer Fläche von 5000m²

In der Nacht von Freitag auf Samstag rückten zunächst zwei Löschfahrzeuge der Feuerwache Menden nach Schwitten aus, hier sollte ein Heuballen auf einem Feld brennen. Noch während die Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, mehrten sich bei der Leitstelle die Anrufe, mittlerweile wurde von einem 100 Meter breiten Feuersaum berichtet. Daher wurde umgehend das Alarmstichwort erhöht und der Löschzug Nord (Schwitten, Bösperde, Halingen) mittels Sirene zum Einsatz gerufen.

Die orange leuchtenden Flammen, die Rauchwolke und der beißende Brandgeruch wiesen den anrückenden Kräften den Weg zur Einsatzstelle, welche sich unterhalb vom Sportplatz am Sellhauser Weg befand. Vor Ort brannten mehrere Rundballen und das abgeerntete Stoppelfeld auf einer Fläche von ungefähr 5000m². Mit mehreren Strahlrohren rückten die Wehrleute den Flammen zu Leibe, benachbarte Landwirte unterstützten mit ihren Traktoren und zogen die Rundballen mit Frontladern auseinander. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde unter anderem eine Löschwasserleitung von einem Hydranten an der Ecke Wehrschau/Friedrichstraße Richtung Einsatzstelle verlegt. Hierbei bewährte sich vor allem das neue Löschfahrzeug aus Halingen, welches die ca. 200m lange Schlauchleitung während der Fahrt verlegen konnte.

Nach einer Stunde war die gesamte Fläche durch die 55 Einsatzkräfte mit 7 Strahlrohren und zwei Traktoren abgelöscht, abschließend pflügten die Landwirte den betroffenen Bereich um.

Kellerbrand in Schwitten

Am Samstagmittag rückte die Feuerwehr Menden in den Ortsteil Schwitten aus, hier war ein Kellerbrand gemeldet worden, zwei Personen sollten sich noch im Gebäude befinden.

Zum Glück bestätigte sich die Meldung der eingeschlossenen Personen nicht, sie hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen können, mussten aber zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Einsatzkräfte bekämpften derweil den Brand im Kellerbereich des in die Grundschule integrierten Wohnbereichs. Hier hatte eine Kühltruhe Feuer gefangen und sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Durch das Feuer wurde eine Wasserleitung beschädigt, deshalb musste die Zugangstür der Grundschule aufgebrochen werden, um den Hauptwasserhahn zu sperren.

Wegen des ursprünglichen Einsatzstichwortes „Menschenrettung“ wurden die 60 Einsatzkräfte der Einheiten Feuerwache, Schwitten, Bösperde und Halingen mittels Sirene zum Einsatz gerufen. Das Ordnungsamt der Stadt Menden sowie die Polizei und der Bereitschaftsdienst waren ebenfalls vor Ort.

LKW fährt in den Graben

Auf der Gruländer Straße in Halingen kam gegen 15:00 Uhr ein LKW aus unbekannter Ursache von der Straße ab und fuhr in den Graben. Glücklicherweise wuchsen an dieser Stelle Bäume, die verhinderten, dass der LKW vollständig umkippte.

Der Fahrer war entgegen erster Meldungen nicht eingeklemmt und konnte das Fahrerhaus äußerlich unverletzt mithilfe der Feuerwehr verlassen. Er wurde trotzdem zur Kontrolle im RTW untersucht und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Rettung des Fahrers und das Abklemmen der Fahrzeugbatterie. Danach wurde die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer des LKW übergeben, die sich nun um die Bergung kümmern.

Anschließend wird die Feuerwehr noch den Graben kontrollieren um sicherzustellen, dass keine Betriebsstoffe ausgetreten sind.

Die Gruländer Straße war für die Dauer des Feuerwehreinsatzes für ca. 45 min komplett gesperrt.

Im Einsatz waren der Löschzug Wache sowie die Löschgruppen Bösperde und Halingen mit ca. 20 Kameraden.

Kaminbrand in Dahlsen

Am 1. Weihnachtstag wurde gegen 19 Uhr der Löschzug der Feuer- und Rettungswache zu einem Kaminbrand nach Dahlsen alarmiert. Nach der ersten Erkundung vor Ort stand fest, dass weitere Kräfte an der Einsatzstelle benötigt werden. So wurde umgehend der Löschzug Nord mit den Löschgruppen Bösperde, Halingen und Schwitten zusätzlich alarmiert.
Mehrere Trupps gingen zum Reinigen des Kamins und zur Kontrolle der Kamintemperatur mittels Wärmebildkamera unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor.
Ein weiterer Trupp reinigte mit Hilfe des Schornsteinfegerwerkzeugs den Kamin über die Drehleiter.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes brannte im Erdgeschoss ein alter Kaminanschluss durch, mit einem Pulverlöscher konnten die Einsatzkräfte die Ausbreitung auf die Wohnräume verhindern.
Nach ca. fünf Stunden beendeten die ersten Einsatzkräfte den Einsatz. Die Löschgruppe Schwitten verblieb zur Brandwache noch an der Einsatzstelle. Insgesamt waren knapp 70 Kräfte im Einsatz.

Brand in altem Bahnhofsgebäude in Bösperde

Entwickelter Gebäudebrand war das Alarmstichwort für die Löschzuge Wache und Nord am Samstagmittag gegen 14:30 Uhr. Gemeldet wurde das Feuer in dem alten Bahnhofsgebäude in Bösperde. Personen sollten sich glücklicherweise nicht mehr im Gebäude befinden.
Mehrere Türen mussten gewaltsam geöffnet werden, um sich Zutritt zu dem Gebäude zu verschaffen. Die Brandbekämpfung konnte dadurch sowohl von außen, als auch von innen durch mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Um an alle Glutnester gelangen zu können, brach ein Trupp mittels Brechwerkzeug und einer Kettensäge die Dachhaut auf.
Durch die starke Rauchentwicklung wurde zunächst der angrenzende Bahnverkehr stillgelegt. Die Gefahr, dass die ein- und aussteigenden Fahrgäste den Brandrauch einatmen würden war zu groß.
Die Brandursache ist bisher unklar. Nach ca. zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Alarmierung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt:

Zugegeben, Alarmierungen zu Einsätzen kommen für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute selten „passend“. In diesem Fall war sie aber wirklich ungünstig, denn eigentlich befanden sich die Mitglieder der Löschgruppen Bösperde gerade mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit ihres Löschgruppenführers Fabian Kreutz. Als die Meldeempfänger und Sirenen die Kameraden zum Einsatz riefen, rückten nur der Bräutigam und sein Trauzeuge, ebenfalls Feuerwehrmann, nicht aus. Die Hochzeitsmesse, welche planmäßig um 15:30 Uhr begann, musste dann schließlich ohne den Großteil der Löschgruppenmitglieder auskommen, da sich diese noch im Einsatz befanden. Später übernahmen die Einheiten aus Halingen und Schwitten die Einsatzstelle, damit die Bösperder es noch rechtzeitig zum Spalier und Gratulieren vor der Kirche schafften.