Feuerwehr Menden rettet zwei Personen vor aggressiver Kuh

Eine Kuh flüchtete am Donnerstagnachmittag bei einem Verladevorgang und lief anschließend durch den Ortsteil Asbeck, dabei verletzte das Tier zwei Personen schwer. Während der Rettungsdienst eine Person versorgte, konnten dem zweiten Verletzten nicht sofort geholfen werden. Mehrmals versuchten die Retter sich dem Patienten zu nähern, das aggressive Tier ließ dies aber nicht zu. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr setzte schließlich einen feuerwehreigenen Geländewagen ein und manövrierte diesen zwischen Kuh und Patienten. Einem Feuerwehrmann gelang es den Schwerverletzten in das Fahrzeug zu ziehen und so in Sicherheit zu bringen. Aufgrund des Verletzungsmusters wurde ein Rettungshubschrauber zum schnellen und schonenden Transport angefordert, der den Patienten in eine Klinik flog.

Kellerbrand in einem Wohnhaus

Die Feuerwehr Menden musste am Samstagabend um 20:53 Uhr in den Ortsteil Platte-Heide ausrücken. Im Keller eines Wohnhauses war es zu einem Brand gekommen, eine Person wurde leichtverletzt, das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.
Als die Feuerwehr an dem Wohnhaus in der Hermann-Löns-Straße eintraf, hatten bereits alle Personen das Gebäude verlassen. Aus einem Kellerfenster schlugen Flammen, aus weiteren Kellerfenstern und teilweise aus Fenstern in den darüber liegenden Geschossen war eine Rauchentwicklung erkennbar. Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Keller eingesetzt. Weitere Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude und öffneten Fenster in den Obergeschossen, um das Abziehen der Brandgase zu ermöglichen. Bereits nach kurzer Zeit meldeten die Trupps „Feuer unter Kontrolle!“, die weiteren Nachlösch- und Aufräumarbeiten liefen bis etwa 22 Uhr.
Eine Person hatte Brandrauch eingeatmet, der Rettungsdienst behandelte den Patienten vor Ort und führte ihn einem Krankenhaus zu.
Das Wohnhaus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar, die Betroffenen kommen zunächst bei Bekannten unter.
Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde auch das unmittelbar angebaute Nachbargebäude geräumt, durch offenstehende Fenster war es hier zu einer leichten Verrauchung gekommen. Ein bleibender Schaden war nicht zu verzeichnen.
Die ebenfalls alarmierten Stadtwerke schalteten vorsichtshalber die Gas-, Strom- und Wasserzufuhr zum Gebäude ab.

Die Feuerwehr Menden war mit knapp 40 Einsatzkräften der Löschzüge Feuerwache und Mitte sowie des Rettungsdienstes vor Ort. Die Polizei leitete im Anschluss die Ermittlungen zur Brandursache ein.

 

Gestürzten Mountainbiker aus Wald gerettet

Am Freitagnachmittag stürzte ein Mountainbiker mit seinem Rad und zog sich schwere Verletzungen zu. Da sich die Unfallstelle im Wald in der Nähe des Hexenteiches befand, alarmierte die Kreisleitstelle neben dem Rettungsdienst auch direkt die Feuerwehr zur Unterstützung. Nach der medizinischen Erstversorgung entschied sich der Notarzt, einen Rettungshubschrauber zum schnellen Transport in eine Fachklinik anzufordern. Derweil wurde der Patient in eine Vakuummatratze gebettet und auf der Pritsche eines Geländewagens der Feuerwehr zum Parkplatz am Hexenteich transportiert. Für den Rettungswagen war die Unfallstelle im Wald nicht zu erreichen.

An der Feuer- und Rettungswache wurde der Patient an den dort gelandeten Rettungshubschrauber übergeben und in eine Klinik nach Dortmund geflogen.

Im Einsatz befanden sich ein Löschfahrzeug, ein Geländewagen, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Mendener Feuerwehr.

Kellerbrand in Einfamilienhaus

Am Montagabend musste die Feuerwehr Menden in den Ortsteil Lahrfeld ausrücken, Grund war ein gemeldeter Kellerbrand in einem Einfamilienhaus. Die ersten Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung aus dem Untergeschoss fest. Die Bewohner hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits selbst in Sicherheit gebracht. Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vor und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien, setzte die Feuerwehr einen Lüfter ein.

Nach rund 45 Minuten konnte ein Großteil der Einheiten der Wache und des Löschzuges Mitte wieder einrücken.

Feuerwehr rettet Bewohnerin aus brennendem Gebäude

Am Montagabend meldeten Anwohner einen Brand in einem Gebäude am Dreischer Kamp im Ortsteil Schwitten. Bereits von weitem konnten die auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Beim Eintreffen schlugen Flammen aus einem Fenster des Einfamilienhauses. Anwohner gaben an, dass sich noch zwei Personen und ein Hund in dem Gebäude aufhalten sollen. Durch mehrere Zugänge setzte die Feuerwehr Menden daher gleich fünf Atemschutztrupps zur Personensuche ein, zeitgleich wurde auch ein Löschangriff eingeleitet. In dem vollständig verqualmten Gebäude konnte schließlich eine Person im Bereich des Kellers aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert.

Während der Personensuche stürzte ein Feuerwehrmann von dem Dach einer Garage und verletzte sich dabei am Arm. Er und sein Truppmitglied wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert, dieses konnten beide, nach ambulanter Behandlung, am gleichen Abend wieder verlassen.

Die weitere Personensuche verlief ohne Ergebnis, auch nachdem der Rauch abgezogen war konnte keine weitere Person im Gebäude gefunden werden. Der vermisste Hund war indes von selbst ins Freie geflüchtet und kam unverletzt zur weiteren Betreuung bei Nachbarn unter.

Noch während der Suche nach versteckten Brandnestern bildeten sich im Dachbereich erneut Flammen, sodass die Brandbekämpfung von außen und innen wieder aufgenommen werden musste. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich das Feuer in die Zwischendecken gefressen hatte. Diese mussten mühsam, teils unter dem Einsatz von Kettensägen, geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen. Gegen Mitternacht konnte ein Großteil der Kräfte die Einsatzstelle verlassen, eine Brandwache verblieb bis zum Morgen.

Rund 90 Einsatzkräfte der Löschzüge Nord (Schwitten, Bösperde und Halingen) und Mitte sowie des Rettungsdienstes befanden sich in Schwitten im Einsatz. Die nächtliche Brandwache übernahm die Löschgruppe Oesbern.
Die hauptamtliche Wache befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung, um 18:44 Uhr bereits in einem Einsatz in Lendringsen. Ersten Meldungen nach sollte hier ein Gleitschirmflieger in einer Hochspannungsleitung hängen. Dieser Einsatz entpuppte sich als Fehlalarm.

Während des laufenden Einsatzes in Schwitten löste zudem gegen 22:18 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes auf Platte-Heide aus. Die hauptamtliche Wache, freie Kräfte des Löschzuges Mitte und die Löschgruppen Lendringsen löschten hier eine brennende Heizungsanlage. Dazu musste diese teilweise demontiert werden. Ein größerer Schaden blieb aus, verletzt wurde niemand.