Brand in Industriebetrieb sorgt für Großeinsatz

Am heutigen Mittag gegen viertel nach Eins wurde von Mitarbeitern eines Industriebetriebes im Gewerbepark Hämmer-Riekenbrauck der Brand im Dachbereich des Betriebsgebäudes gemeldet. Glücklicherweise waren alle Mitarbeiter bereits in Sicherheit, verletzte Personen gab es daher nicht.

Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung zu sehen, sodass zusätzlich zu den sofort alarmierten Einheiten der hauptamtlichen Wache, der Löschgruppen Bösperde und Halingen auch die Löschgruppe Schwitten sowie der Löschzug Mitte und eine Drehleiter aus Iserlohn gerufen wurde. Die Löschgruppen Lendringsen und Oesbern, die gemeinsam den Löschzug Süd bilden, besetzten in dieser Zeit die Feuer- und Rettungswache und unterstützten die Brandbekämpfung mit einem Fahrzeug vor Ort.

Vor Ort wurde die Brandbekämpfung über die Drehleiter im Aussenangriff und auch im Innenangriff durch mehrere Atemschutztrupps durchgeführt, dabei galt es zu verhindern, dass sich der Brand über die Isolierung der Hallenwand und -decke ausbreitet. Dies zeigte sehr schnell Wirkung, die Rauchentwicklung lies deutlich nach, der Brand war schnell unter Kontrolle.

Da auf dem Dach der Firma zahlreiche Photovoltaikmodule verbaut sind, mussten die Trupps sehr vorsichtig vorgehen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Module noch stromführend sind.

Ebenfalls über die Drehleiter wurden dann noch Nachlöscharbeiten durchgeführt, bevor “Feuer aus” gemeldet werden konnte.

Die Feuerwehr Menden war mit ca. 90 Kräften für drei Stunden im Einsatz.

Brand in Lagerhalle – Sieben Leichtverletzte

Gegen kurz nach Zwölf wurde heute die Feuerwehr Menden von der automatischen Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes gerufen. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung erkennbar, woraufhin der Einsatzleiter umgehend das Alarmstichwort erhöhte und die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschgruppen Lendringsen zum Einsatz rief.

In einer Halle des Betriebes war Verpackungsmaterial auf mehreren Paletten in Brand geraten. Die anwesenden Mitarbeiter haben parallel zu den eigenen Löschversuchen die Paletten aus der Halle auf den Hof gezogen.

Dadurch wurde ein größerer Schaden an der Halle verhindert. Die Feuerwehr löschte den Brand mit zwei C-Rohren ab und zog das Material auseinander, um alle Glutnester erreichen zu können.

Gleichzeitig wurde das Alarmstichwort MANV5 abgesetzt (Massenanfall von Verletzten bis Fünf), wodurch weitere Rettungsmittel zur Einsatzstelle alarmiert wurden.

Die Mitarbeiter der Firma wurden vor Ort rettungsdienstlich untersucht und zur weiteren Abklärung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Das brennende Material war schnell abgelöscht, das Dach der Halle, welches bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde mittels der Wärmebildkamera kontrolliert, ohne Feststellung.

Im Einsatz waren die Kameraden der Feuer- und Rettungswache, der Löschgruppen Lendringsen sowie der Rettungsdienst und die Polizei Menden mit ca. 30 Kräften für zwei Stunden.

F1 – Gartenhütte brennt an Wohnhaus

Sonntag Abend gegen 17:20 Uhr wurde der Feuerwehr Menden ein Brand einer Gartenhütte, direkt angrenzend an ein Wohnhaus und eine Garage gemeldet.

Der Löschzug Wache machte sich direkt auf den Weg, Sie waren gerade noch bei einem Wasserschaden im Eisborner Weg und hatten daher einen relativ kurzen Anfahrtsweg. Parallel wurden, wie bei solchen Einsätzen üblich, die Kameraden der Löschgruppen Lendringsen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnte man eine große schwarze Rauchwolke über Lendringsen sehen. Bei Ankunft stand die Gartenhütte im Vollbrand, das Wohngebäude sowie die Garage waren gefährdet. Personen waren nicht mehr in Gefahr, die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen.

Die Einsatzkräfte nahmen sofort die Brandbekämpfung auf und konnten das Feuer relativ schnell eindämmen. Da jedoch nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Feuer bereits auf das Dach des Wohnhauses übergriffen hatte, wurden zusätzlich zum Löschzug Süd auch Einheiten aus Bösperde und Mitte alarmiert.

Die Kontrolle des Wohnhauses ergab jedoch, dass sich im Dachbereich keine Glutnester befanden, sodass die Einsatzkräfte nach den Nachlöscharbeiten den Einsatz beenden konnten.

Brennende Filteranlage

Am Montagabend wurde die Feuerwehr Menden um 21:40 Uhr zunächst durch eine automatische Brandmeldeanlage zum Dieselweg alarmiert. Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens meldeten kurze Zeit später an der Kreisleitstelle, dass eine Filteranlage in Brand stehen würde. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und Sirenenalarm ausgelöst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich der Brandrauch in einer Fertigungshalle verteilt, die Mitarbeiter hatten das Gebäude aber bereits verlassen. Verletzt wurde niemand. Um alle Glutnester ablöschen zu können, mussten die Feuerwehrleute die Filteranlage unter Atemschutz demontieren. Ein Großteil der rund 90 Rettungskräfte konnte nach etwa einer Stunde wieder einrücken.

Im Einsatz befanden sich der Löschzug der Feuerwache sowie die Einheiten Mitte, Lendringsen und Bösperde der Freiwilligen Feuerwehr.

F2 – Entwickelter Brand Mendener Straße

Am heutigen Abend brannte in einem Imbiss an der Mendener Straße ein Katalytofen mit einer darin befindlichen Gasflasche. Da der Anrufer nur von einem Imbiss sprach wurde zunächst von einem Brand in einem großen Hotel und Gaststättenbetrieb ausgegangen. Daraufhin wurden der Löschzug Wache sowie der Löschzug Süd, bestehend aus den Einheiten Lendringsen und Oesbern, mittels Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert.

Vor Ort angekommen stellte sich die Lage glücklicherweise als nicht so dramatisch dar, wie aufgrund des Anrufes befürchtet. Da der Imbiss zum Zeitpunkt des Brandes bereits geschlossen war, waren zu keinem Zeitpunkt Personen im Gebäude gefährdet.

Die Feuerwehr öffnete die Tür mit dem Haligan-Tool und begann mit der Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr unter schwerem Atemschutz.

Nach relativ kurzer Zeit konnte Feuer aus gemeldet werden. Die im Gebäude befindlichen Gasflaschen wurden ins Freie verbracht. Eine der Flaschen war so stark mit Wärme beaufschlagt, dass sie bereits begonnen hatte, über das Sicherheitsventil auszugasen.

Sie wurde im Freien weiterhin gekühlt.

Die Mendener Straße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Es waren ca. 40 Kameraden im Einsatz.